Fussball : Erste Halbzeit verschlafen

Patrick Mostaller (r.) war nicht nur wegen seines Tores einer der Besten bei Einheit.
Patrick Mostaller (r.) war nicht nur wegen seines Tores einer der Besten bei Einheit.

Fußball-Landesligist Einheit Perleberg verliert Heimspiel gegen FSV Bernau mit 1:2 (0:2)

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01. Dezember 2014, 02:16 Uhr

Der verletzte Spielmacher Christian Becken und Trainer Frank Plokarz waren sich nach der 1:2 (0:2)-Heimpleite ihres SSV Einheit Perleberg gegen den FSV Bernau einig: „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen. Da hat Bernau einen richtig guten Ball gespielt.“ Während Becken den Gästesieg als „unterm Strich völlig verdient“ bezeichnete, lobte Plokarz sein Team für die Steigerung nach der Halbzeitpause. „Mit etwas Glück wäre sogar noch ein Punkt drin gewesen.“

In der Tat dominierten die Bernauer, die dem Ligaprimus Brieselang unlängst die erste Saisonniederlage beibrachten, die ersten 45 Minuten. Die Gäste ließen den Ball laufen und suchten immer wieder den Abschluss. Folgerichtig brachte Maximilian Hecker sein Team in der 24. Minute in Front. Beim 0:2 (41.) half die Einheit-Defensive kräftig mit. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld bekam die Abwehr den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone, so dass Eric Anders der Ball vor die Füße sprang. Der FSV-Zehner nahm Maß und ließ Einheit-Keeper Florian Wegner, der zuvor schon einmal mit einer Fußabwehr parierte und Glück bei einem Lattenschuss hatte, keine Abwehrchance. „Wir haben uns viel zu viel unnötige Ballverluste erlaubt“, so Frank Plokarz, der bis auf eine Möglichkeit vom agilen Patrick Mostaller in der Anfangsphase und einen Schuss von Björn Bauersfeld über das Gästetor kaum nennenswerte Torchancen seiner Elf gesehen hatte.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der Aufsteiger mit Leidenschaft in die Partie zurück, während Bernau das Ergebnis nur noch verwaltete. Mostaller gelang mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze der nun längst verdiente Anschlusstreffer (68.). Versuche vom Torschützen (85.) und Veit Gerigk in der Schlussphase verfehlten ihr Ziel.

Trotz der Niederlage ist der seit zehn Wochen nach einem Innenbandanriss im rechten Knie pausierende Christian Becken mit dem bisherigen Abschneiden des SSV zufrieden. „17 Punkte können sich sehen lassen. Es ist schon erstaunlich, was die Mannschaft, trotz der verletzungsbedingten Ausfälle, Woche für Woche abliefert. Da kämpft einer für den anderen. Das zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit“, so Becken und gibt zu, „dass es natürlich in den Beinen kribbelt.“

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