fussball : „Enge Kiste“ endet mit Sieg

Veritas-Akteur Minas Pogosjan (vorn), der bei seinem Punktspieldebüt eine gute Leistung bot, zieht hier an einem Treuenbrietzener Spieler vorbei. Links beobachtet Jonas Gehrke diese Szene.
Veritas-Akteur Minas Pogosjan (vorn), der bei seinem Punktspieldebüt eine gute Leistung bot, zieht hier an einem Treuenbrietzener Spieler vorbei. Links beobachtet Jonas Gehrke diese Szene.

FSV Veritas gewinnt Auftaktpartie 3:2 (2:0) gegen Treuenbrietzen

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17. August 2015, 05:55 Uhr

Nach den 90 Minuten zum Saisonauftakt der Fußball-Landesklasse West atmeten Spieler, Verantwortliche und Fans des FSV Veritas Wittenberge/Breese tief durch. Die Veritas-Elf hatte vor 110 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion den TSV Treuenbrietzen mit 3:2 (2:0) besiegt. Nach den Eindrücken der ersten Halbzeit verdient, aber auch etwas glücklich. Das Spiel begann mit 30 Minuten Verspätung, der TSV stand bei der Anreise im Stau.

„Das war eine enge Kiste. Ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Bis zur Pause lief alles gut“, sagte Veritas-Trainer Jens Bartkowiak, der den privat verhinderten Coach Swen Bober an der Seitenlinie vertrat. Es lief sogar sehr gut. Ohne ein halbes Dutzend Stammkräfte spielten die Gastgeber bei Dauerregen schwungvoll und mit Tempo nach vorn und brachten die TSV-Deckung immer wieder in Bedrängnis.

Die Folge war die frühe Führung durch einen schönen Schuss von Patrick Dieckhoff (9.) von der Strafraumgrenze. Dann startete Marvin Michitsch einen Sololauf und krönte diese Einzelleistung mit dem 2:0 (19.). Minas Pogosjan hätte für das vorentscheidende 3:0 sorgen können, umspielte Gäste-Torwart Enrico Maas, wurde dabei zu weit nach außen abgedrängt, sein Schuss wurde noch geklärt.

Nach der Pause ein verändertes Bild. Schon nach 40 Sekunden verkürzte Martin Lüdicke gegen eine in dieser Szene sorglose Veritas-Abwehr auf 1:2. Die Platzherren wurden nervös, verloren den Faden. Treuenbrietzen – ansonsten eher schwach – kam auf und deutete zumindest an, warum sich Trainer Avram in Wittenberge etwas ausgerechnet hatte. Tristan Rhau (68.) gelang der 2:2-Ausgleich.

„Dann ist die Mannschaft aber wiedergekommen und hat gezeigt, dass sie dieses Spiel gewinnen will“, freute sich Jens Bartkowiak darüber, dass seine Spieler den Hebel noch einmal umlegen konnten. Nach einer klug herausgespielten Chance hämmerte Sebastian Metschulat den Ball aus dem Rückraum zum 3:2-Siegtreffer ins Tor (81.). Dabei blieb es bis zum Abpfiff des mitunter merkwürdige Entscheidungen treffenden Schiedsrichters David Hoja aus Stendal.  

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