Volleyball : Empor-Frauen retten die Ehre

Heiß her ging es beim 24. Volleyballsommer an den Netzen im Thälmann-Stadion. Fotos: Torsten Gottschalk (3).
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Heiß her ging es beim 24. Volleyballsommer an den Netzen im Thälmann-Stadion. Fotos: Torsten Gottschalk (3).

Veranstalter und Teilnehmer des 24. Wittenberger Volleyballsommers mit zweitägigem Turnier zufrieden

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21. Juni 2015, 10:43 Uhr

Der Volleyballsommer des SV Empor /Grün-Rot Wittenberge hat auch bei seiner 24. Auflage kaum etwas von seiner Anziehungskraft verloren. 58 Teams aus fünf Bundesländern schmetterten und blockten die Bälle beim zweitägigen Turnier um den Sparkassenpokal am vergangenen Wochenende im Ernst-Thälmann-Stadion.

Trotz des erheblichen organisatorischen Aufwandes war das Organisationsteam um Hans-Jürgen Miksch, Mario Linke oder Lars Freier im Großen und Ganzen zufrieden. „Zum ersten Mal sind auch alle angemeldeten Teams erschienen. Bis auf den Regen am Samstagnachmittag lief es super. Es gab kaum Verletzungen“, freuten sich „Mikscher“ und Linke über den auf von den Teams geäußerten Zuspruch. „Viele werden sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.“

Die Faszination des Turniers brachte auch Tommy aus der Nähe von Berlin während einer kurzen Regenunterbrechung am Samstagnachmittag kurz und knapp auf einen Nenner. „Tolles Turnier, tolle Stimmung, tolle Mädels. Wir kommen immer gerne nach Wittenberge“, grinst der Sunnyboy.

Ähnlich scheint es den Hellersdorfern zu gehen. Sie gehören schon zum Stammpersonal, waren bereits zum 23. Mal Gast des Turniers. Auch Lutz Böhm genoss die Duelle am Netz. Der Ringer-Trainer vom ESV Wittenberge sprang kurzfristig beim Team Empor Cervisia ein und wirkte, anders als manchmal bei Wettkämpfen seiner Schützlinge auf der Matte, entspannt. „Man gewinnt Spiele und verliert welche. Hauptsache ist doch, dass es Spaß macht“, fand Böhm, der mit den Wittenberger Team bei den Männern auf Rang 13 landete.

Insgesamt 203 Spielen waren zu absolvieren, ehe die Sieger des 14. Sparkassencups in den verschiedenen Kategorien feststanden. Dabei zeigten die Teams an den Netzen zum Teil tollen Sport, was sicher auch an den aktiven Volleyballern von der Kreis- bis hin zur Regionalliga lag. Das gutklassige Finale der Männer gewannen die „Endorphin Junkies“ aus Berlin gegen die „Stausee Tigers“ aus Chemnitz.


Werderaner holen Bürgermeisterpokal


Bei den Frauen A siegten die „Cherryladies“ vom Werderaner VV. Die Männer und Frauen aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark sicherten sich auch den großen Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge als erfolgreichste Mannschaft der Veranstaltung.

Die Prignitz, mit insgesamt acht Teams angetreten, vertraten mal wieder die Damen von Empor Wittenberge großartig. Die Elbestädterinnen landeten bei den Frauen B ganz vorn und verwiesen die Hellersdorferinnen und „VSB Spätlese“ aus Neuzelle auf die weiteren Podestplätze. Den Sieg beim Mixed A-Turnier sicherten sich die „Ballflüsterer“ aus Potsdam vor den „Eierlegenden Wollmilchfrischlingen“ aus Neuruppin, ebenfalls alte Turnierbekannte. Beim mit 18 Teams zahlenmäßig am besten frequentierten Mixed B-Turnier landeten „Hänsel meets Gretel“ (Gardelegen) vor „Balu und Crew“ aus Pritzwalk und den „Restposten“ aus Brandenburg auf den ersten drei Plätzen.

Einen Sonderpokal gab es für den 74-jährigen Jan Janowski von Post Stendal. „Was der Mann in seinem Alter noch für ein Volleyball spiel, alle Achtung“, zollte Hans-Jürgen Miksch dem Oldie bei der abschließenden Siegerehrung unter dem Beifall aller Mannschaften seinen Respekt.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Bei der Jubiläumsauflage der Veranstaltung im kommenden Jahr planen die Macher nicht nur ein größeres Rahmenprogramm, sondern wollen auch die Rekordteilnehmerzahl von 100 Mannschaften knacken. Damit währen die Kapazitäten aber auch ausgereizt.  

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