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Fussball : Emotionen, Comeback, drei Punkte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Veritas Wittenberge/Breese gewinnt Landesklasse-Derby gegen Gülitz mit 3:1

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 18:32 Uhr

Die rein sportliche Geschichte der Begegnung in der Fußball-Landesklasse West zwischen Veritas Wittenberge/Breese und Rot-Weiß Gülitz ist eigentlich schnell erzählt. Die Wittenberger gewannen das Kreisderby vor 150 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion verdient mit 3:1 (2:0) und feierten so nach zuletzt zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis. Darüber hinaus bot das Spiel aber noch eine Menge mehr.

Es begann mit dem Plakat, mit dem sich die Mannschaft beim anwesenden ehemaligen Trainer Swen Bober bedankte. Das wollte die Elf, die auf einige Spieler verzichten musste, auf dem Rasen unterstreichen. Christian Münster vergab die erste Großchance, beim zweiten Mal machte er es besser und brachte die Platzherren im Fallen 1:0 (11.) in Führung.

Veritas blieb am Drücker, Gülitz lauerte auf Konter. Aber die konnten Marvin Guthke, Marvin-Peer Jahnke und Andy Wolgast nicht nutzen. Auf der Gegenseite traf Sebastian Metschulat kurz vor der Pause mit einem schönen Distanzschuss zum 2:0 (44.). Anschließend lief er fast bis zur Tribüne und umarmte Swen Bober.

Nach der Pause plätscherte das Spiel dahin. Erst nach 75 Minuten bekam es wieder Farbe. Der Gülitzer Patrick Gruel sah die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Ingo Stolz (Putlitz). Aber die Rot-Weißen wehrten sich auch in Unterzahl und der eingewechselte Sina Dabirifahd erzielte nach einer Ecke das 2:1 (84.). Aber Veritas antwortete schnell: Philipp Petraschek markierte bei einem Konter das 3:1 (86.). Dann wurde es noch einmal emotional: Alexander Helzel feierte ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung für drei Minuten sein Comeback.

„Wir haben die Situation mit dem Rücktritt von Swen gut angenommen und hatten heute auch mal das Spielglück, haben unsere Tore zu günstigen Zeitpunkten erzielt. Aber wir können diesen Sieg gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte auch einordnen“, sagte ein zufriedener Veritas-Trainer Jens Bartkowiak.

 

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