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Tischtennis : Einsatz, Ehrgeiz und Zusammenhalt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Tischtennis-Abteilung des ESV Wittenberge erlebt erstaunlichen Aufschwung

von
erstellt am 12.Feb.2015 | 10:28 Uhr

Der Aufschwung der Tischtennis-Abteilung des ESV Wittenberge in den vergangenen drei Jahren ist erstaunlich. Aber er ist auch das Resultat von Ideen und nimmermüdem Einsatz. Das Resultat: Rund 50 Akteure stehen in derzeit neun Mannschaften an den grünen Platten im Wettkampfbetrieb.

Vor knapp drei Jahren sah das anders aus. Saison 2011/12. Zwei Herrenmannschaften des ESV Wittenberge spielen in der 2. Landesklasse Nord. Im Nachwuchsbereich sind Tini und Oliver Plack aktiv. Beide fast schon auf der Schwelle zum Erwachsenenbereich. Der Tischtennisabteilung drohte langsam das Aus.

„Den Zulauf verdanken wir Mario Geidel, der auch für uns spielt. Er hat als Lehrer den direkten Kontakt zu Schülern und brachte seinen Sohn, sowie einige Freunde mit. Diese Jungs waren zwar keine neuen Supertalente aber zumindest der zarte Beginn einer neuen Jugendarbeit, denn auch sie brachten Geschwister und deren Freunde mit“, erzählt Jan Sawallisch, Spieler der ersten Mannschaft.

Jetzt galt es, diese zarte Pflanze aufzupäppeln. Die ESVer Konrad Philipps, Klaus Wendekamm und Steffen Pöhl kümmerten sich um die jungen Spieler, standen oft mit ihnen in der Halle und trainierten. Mittlerweile werden dem Nachwuchs drei Trainingstage in der Woche angeboten. Und die Wittenberger bleiben am Ball. Momentan machen Klaus Heinrich und Konrad Philipps – beide noch aktiv – an zwei Grundschulen noch Tischtennis-Arbeitsgemeinschaften.

„Es sieht im Moment gut aus. Und der Verein steht voll dahinter“, freut sich auch Abteilungsleiter Klaus Wendekamm. Aber es ist noch etwas: Zusammenhalt. Die Herren schauen bei den Spielen der Landesliga-Schüler (die sind übrigens Tabellenführer) und -Jugend zu. Umgekehrt auch.

Jan Sawallisch hat noch etwas entdeckt: „Diese Generation Nachwuchs ist so ehrgeizig, dass die meisten von ihnen sogar noch das Herrentraining besuchen“, berichtet er. Und anders als in früheren Zeiten sind die jungen Spieler willkommen. „Da steht ein über 70jähriger Siegfried Nawrocki mit staunendem Gesicht dem 13-jährigen Ruben Lau am Tisch gegenüber und lässt sich die Bälle um die Ohren hauen. Der gegenseitige Respekt ist da“, erzählt Sawallisch. Das gilt auch bei den Herrenteams. René Stahr und Robert Pöhls gingen von der ersten in die zweite Mannschaft in die 2. Landesklasse, um den Rückkehrern Kevin Beckendorf und Jan Sawallisch Platz zu machen. Läuft es beim ESV II weiter so gut, dann werden René Stahr und Robert Pöhls in der kommenden Saison wieder in der 1. Landesklasse spielen.

Dort führt im Moment der ESV I die Tabelle mit vier Zählern Vorsprung an. Das Ziel ist klar: Aufstieg in die Landesliga, sich dort etablieren und dem Nachwuchs eine gute Plattform zur Weiterentwicklung geben.

Bleibt zum Abschluss der Wunsch, den Tischtennissport in Wittenberge über die Grenzen der Prignitz hinaus bekannt zu machen. Deshalb wollen die ESVer versuchen, in nicht allzu ferner Zukunft die Landesmeisterschaften der Erwachsenen nach Wittenberge zu holen.  




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