FussbaLL–LANDESLIGA : Einheit schlägt sich selbst

Schon in der dritten Minute wurden die Perleberger um Torwart Jarno Hesse (r.) kalt erwischt. Der Glienicker Yassin Al-Moussa (verdeckt) hatte viel Zeit und erzielte relativ unbedrängt die 1:0-Führung für die Gäste.
Schon in der dritten Minute wurden die Perleberger um Torwart Jarno Hesse (r.) kalt erwischt. Der Glienicker Yassin Al-Moussa (verdeckt) hatte viel Zeit und erzielte relativ unbedrängt die 1:0-Führung für die Gäste.

Perleberg verliert 1:4 (1:2) gegen Spitzenreiter Glienicke

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29. September 2019, 23:10 Uhr

Eine total verschlafene Anfangsphase und ein grober Abwehrschnitzer nach der Pause verhinderten möglicherweise eine Überraschung für den SSV Einheit Perleberg im Punktspiel der Fußball-Landesliga Nord gegen den BSC Fortuna Glienicke. So aber verloren die Prignitzer vor 112 Zuschauern im Jahnsportpark gegen den Spitzenreiter mit 1:4 (1:2).

„Der Schock sitzt noch tief. Wir schaffen es einfach nicht, solche Phasen zu verhindern“, kommentierte Einheit-Trainer Maik Arndt gleich nach dem Schlusspfiff den katastrophalen Beginn seiner Elf. Zu unentschlossen, zu weit weg vom Gegenspieler und zu wenig Einsatz. Vor allem im eigenen Strafraum. Die Folge: Nach Treffern von Yassin Al-Moussa (3.) und Justin Hippe (6.) stand es schnell 0:2.

Aber die Platzherren zeigten Moral und kämpften sich nach 20 Minuten ins Spiel. Jetzt stimmte auch die Körpersprache. Und nach einem schönen langen Pass von Frederik Töpfer setzte sich Lewin Julius Neukirch auf der rechten Seite durch und Martin Behrend erzielte den 1:2-Anschlusstreffer (29.). „Da sind wir dann richtig wach geworden“, sah der Perleberger Trainer eine gute Phase seiner Schützlinge.

Die kamen dann auch früher aus der Pause, absolvierten noch einige Sprints, um gleich von Beginn an wach zu sein. Schien zu funktionieren. Doch dann bekamen die Perleberger den Ball nicht weg, auch der Versuch, per Hacke zu klären, ging daneben. Ein Glienicker spritzte dazwischen und bediente Justin Hippe, der zum 1:3 traf (49.). Erneut Justin Hippe war es, der mit einem schönen Solo das 1:4 (57.) markierte. Die Entscheidung.

„Glienicke hat in der Offensive schon eine sehr gute Qualität. Aber hinten sind sie anfällig und haben uns auch einiges angeboten. Aber das haben wir nicht genutzt. Wir müssen in Eins-gegen-Eins-Situationen cleverer werden“, sagte Maik Arndt nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel.

Doch die Leistung seiner Mannschaft in der Phase vom 0:2 bis zum 1:3 sorgte für Optimismus beim Trainer. Und auch der Spielplan. „Wir haben gegen die ersten Drei der Tabelle gespielt. Jetzt kommen die Mannschaften, die wir schlagen können und müssen“, erklärte Arndt. So am kommenden Samstag den FSV Babelsberg 74.

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