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Fussball-Landespokal : Einheit scheidet unglücklich aus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberger verlieren im Landespokal gegen Brandenburgligist Falkensee/Finkenkrug durch einen Treffer in der Verlängerung

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 08:11 Uhr

Die Fußballer des SSV Einheit Perleberg sind im Landespokal unglücklich ausgeschieden. Sie verloren in der 1. Runde nach einer taktisch disziplinierten und kämpferisch starken Leistung vor 180 Zuschauern im Perleberger Jahnsportpark erst nach Verlängerung mit 0:1 (0:0; 0:0) gegen den Brandenburgligisten SV Falkensee/Finkenkrug.

In den 120 Minuten war kein Klassenunterschied zu erkennen. Entschieden hat das Spiel am Ende ein einziger Moment, in denen die Gäste hellwach waren und die Perleberger ein wenig mit den Unparteiischen haderten. In der 110. Minute kam eine Flanke von der linken Seite in den Einheit-Strafraum und landete bei beim Falkenseer Thomas Gellner. Ob der nun wirklich einen halben Schritt im Abseits stand, das war für viele angesichts des Spielerpulks im Strafraum schwer zu sehen. Gellner jedenfalls fackelte nicht lange und traf ins Netz. Die Fahne von Schiedsrichterassistentin Linda Webers blieb unten, Referee Fabian Schulte (Neuruppin) gab den Treffer zum 0:1.

„Das ist natürlich schade. Wir hätten das Elfmeterschießen verdient gehabt. Aber keinen Vorwurf an das Schiedsrichtergespann“, erwies sich Einheit-Coach Frank Plokarz als fairer Verlierer. Denn sein Team hatte den Falkenseern ordentlich Paroli geboten. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Sie hat gut gestanden, wenig zugelassen und hatte meiner Meinung nach sogar die besseren Chancen“, sagte er.

Und damit lag er gar nicht so falsch. Die spieltechnisch sicher etwas besseren Gäste hatten zwei Pfostenschüsse zu verzeichnen. Alles andere, was dann noch überhaupt in Richtung Einheit-Tor durchkam, entschärfte ein aufmerksamer Torwart Kevin Torster. Bei den Perlebergern, die neben dem immer noch verletzten Danny Feilke auf Sebastian Holtz, Patrick Mostaller und Jens Theidig verzichten mussten traf Björn Bauersfeld in der zweiten Hälfte Aluminium und einmal der eingewechselte Oliver Geske den Ball leider nicht ganz richtig

Auch die Perleberger Anhänger waren nicht unzufrieden und begannen beim Blick nach vorn, schon mal das Gesetzt der Serie zu bemühen. „Letztes Jahr haben wir 0:3 gegen Falkensee verloren, diesmal nur 0:1 nach Verlängerung. Sollten wir in der kommenden Saison wieder in der 1. Runde das Pokallos Falkensee bekommen, dann packen wir sie aber“, sagte ein Fan nach den 120 Minuten.

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