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fussball : Einheit quält sich zum Heimsieg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberger Landesliga-Fußballer gewinnen durch ein kurioses Tor von Sebastian Holtz gegen Victoria Templin mit 1:0 (0:0)

von
erstellt am 15.Dez.2014 | 09:27 Uhr

Mit Mühe gelang Einheit Perleberg in der Fußball-Landesliga Nord ein 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Schlusslicht Victoria Templin. Ein kurioses Tor von Sebastian Holtz(55.) entschied die schwache Partie vor 95 Zuschauern auf dem Jahnsportplatz. Die Perleberger stockten damit ihr Punktekonto auf 20 Zähler auf.

„Sehr souverän“, beschrieb der Torschütze nach der Begegnung mit einem Grinsen seinen Treffer. Die Gastgeber hatten einen Freistoß auf der rechten Seite erhalten. Der Ball kam eher flach herein, berührte ein paar Beine. Es sah harmlos aus. Bis auf einmal Sebastian Holtz allein mit dem Leder am Fuß vor dem leeren Tor der Templiner stand und nur noch einzuschieben brauchte. Kein Abseits, der Treffer zählte.

Entschieden war das Spiel zu diesem Zeitpunkt dadurch noch nicht. In den verbleibenden 41 Minuten hätte die Einheit-Elf den Sack mehrfach zumachen können, eigentlich müssen. So bei Chancen von Patrick Mostaller, der überrascht war, dass der Gäste-Keeper patzte, aber den Ball nicht unter Kontrolle brachte. Oder Björn Bauersfeld, der frei vor dem Tor vergab. Aber auch die Templiner standen ihrerseits vor dem Ausgleich, doch Florian Wegner parierte in zwei gefährlichen Situationen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Perleberger den Gästen viel Raum ließen. „Das muss mir die Mannschaft mal erklären, warum sie in der zweiten Halbzeit so gespielt hat“, sagte Einheit-Trainer Frank Plokarz.

In der ersten Halbzeit waren die Platzherren, die in der Abwehr doch auf Oliver Schumann zurückgreifen konnten, optisch überlegen. Sie betrieben viel Aufwand, aber der Ertrag blieb bescheiden. Dennoch sprangen nach ein paar guten Kombinationen Chancen heraus, vor allem für Martin Behrend. Auf der anderen Seite prüften die Templiner vor dem Wechsel Einheit-Torwart Florian Wegner nur einmal ernsthaft.

Nach dem Schlusspfiff haderten die Gäste, weil sie durch „so ein blödes Tor“ verloren hatten. Außerdem gab es die Rote Karte für Phillip Erdmann (88.).

Frank Plokarz freute sich über die drei Punkte, sagte aber auch: „Vielleicht wird es Zeit, dass jetzt erst mal eine Pause kommt. Die Templiner haben sich gut verkauft.“ Dennoch war es für die Perleberger insgesamt ein erfolgreicher Tag. Erst bekamen sie von einem Sponsor eine neue Spielkleidung, dann holten sie sich den Sieg und am Abend stand noch die Weihnachtsfeier auf dem Programm.

 

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