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Fussball : Einheit muss improvisieren

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perlebergern fehlen im morgigen Derby gegen Spitzenreiter Veritas Wittenberge zwei Abwehrspieler

Tabellendritter gegen Spitzenreiter oder Einheit gegen Veritas – Morgen ist wieder Derbyzeit, die Fußballfans aus Perleberg und Wittenberge sowie der gesamten Prignitz blicken um 14 Uhr gespannt nach Perleberg auf den Jahnsportplatz. Dort stehen sich in der Fußball-Landesklasse West der SSV Einheit Perleberg und der FSV Veritas Wittenberge/ Breese gegenüber. Das Hinspiel gewann Veritas mit 2:1, das Pokalduell Einheit 1:0.

„Ich freue mich persönlich auf das Derby. Diese Atmosphäre ist so hervorragend, hauptsächlich wie unsere Fans das immer hinbekommen. Die Mannschaft ist natürlich motiviert“, sagte Veritas-Coach Swen Bober zu der morgigen Partie. Auch sein Gegenüber, Einheit-Trainer Frank Plokarz, spürt eine gewisse Vorfreude. „Das wird ein Spiel von zwei Mannschaften, die sich momentan auf Augenhöhe befinden. Da hängt viel von der Tagesform ab“, antwortete er. Aber so groß ist seiner Meinung nach die Bedeutung dieser Begegnung auch wieder nicht: „Klar steckt da ein bisschen Reiz drin. Aber es ist eines von vielen Punktspielen.“

In das der Trainer und seine Elf nicht ganz ohne Sorgen gehen. „In der Abwehr müssen wir improvisieren, vor allem der langfristige Ausfall von Denny Feilke wiegt schwer“, sagte Frank Plokarz nach den Ausfällen von Feilke (Knieverletzung) und auch Florian Pankow (Gelb-Sperre). Doch der Perleberger Coach verweist darauf, dass er über einen breiten Kader verfügt. Mit welcher Taktik er dann elf Spieler auf den Rasen schickt, das verriet er nicht.

Das tat auch Swen Bober nicht. „Im Grundsatz haben wir ein Gerüst und dazu einige Spieler auf dem gleichem Niveau“, umschrieb er seinen breiten Kader mit verschiedenen taktischen Variationsmöglichkeiten.

Den morgigen Gegner sieht Swen Bober unter Druck: „Für Perleberg geht es in diesem Spiel um alles, sie müssen gewinnen. Sie haben eine sehr gute Mannschaft die gefestigt ist und uns die Sache schwer machen wird“. Ganz so schlimm sieht es Frank Plokarz nicht. Aber: „Unser Ziel ist es, Zweiter zu werden. Das wäre die beste Platzierung auf Landesebene seit Jahren“.

Und wohin geht die Reise beim FSV Veritas? „Wir müssen gucken was auf der Zielgeraden passiert. Aber ich habe Vertrauen in meine Jungs, dass sie sich für ihre Leidenschaft belohnen“, antwortete Swen Bober.

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erstellt am 24.Apr.2014 | 06:59 Uhr

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