fussball : Einheit mit Heimkomplex?

Routinier Christian Becken (l.) brachte die Perleberger in Front.
Routinier Christian Becken (l.) brachte die Perleberger in Front.

Fußball-Landesligist Perleberg kassiert vermeidbare 1:2-Niederlage gegen Brieselang

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21. September 2020, 02:58 Uhr

„Ich weiß nicht, warum wir die Präsenz, die wir auswärts zeigen, nicht auch bei den Heimspielen an den Tag legen können. Zu Hause spielen wir irgendwie mit angezogener Handbremse“, schüttelte Trainer Maik Arndt nach der 1:2 (1:0)-Heimniederlage des SSV Einheit Perleberg gegen den SV Grün-Weiss Brieselang den Kopf. Dass sein Team in der Nachspielzeit noch zumindest einen Punkt aus den Händen gab, wurmte den Coach besonders. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und zum Schluss noch Geschenke verteilt. Ein 1:1 wäre okay gewesen.“

Dabei hatten die Gastgeber die Partie der Fußball-Landesliga Nord am Samstagnachmittag vor 132 Zuschauern im Jahnsportpark zunächst voll im Griff. Nach einigen Halbchancen schloss Christian Becken die schöne Vorarbeit von Lukas Schulze in der 24. Minute mit dem Führungstreffer ab.

Die Gäste brachten gegen die aufmerksame Perleberger Defensivabteilung im Angriff bis zur 54. Minute kaum Nennenswertes zu Stande. Dann aber fasste sich Tom-Melvin Schmidt ein Herz, hielt aus 45 Metern einfach mal drauf und erwischte den in die Sonne blickenden und sich vergeblich streckenden Jarno Hesse auf dem falschen Fuß – 1:1. „Ein ganz blödes Tor, das wie aus aus heiterem Himmel gefallen ist“, ärgerte sich Arndt über den Gegentreffer. Trotz des ersten Nackenschlags erarbeitete Einheit sich weitere gute Torchancen. Martin Behrend scheiterte zunächst an Keeper Eike Doht (69.) und in der 78. Minute mit einem Freistoß an der Latte des Brieselanger Tores. Auch Lukas Schulze scheiterte mit einer Direktabnahme an Doht (89.). Auf der anderen Seite bereinigten Veit Gerigk (85.) und Hesse (87.) gefährliche Konter der Gäste. In der ersten Minute der Nachspielzeit bestrafte Tom-Melvin Schmidt dann eine Unachtsamkeit in der SSV-Abwehr mit dem 1:2. Vom zweiten Nackenschlag erholten sich die Gastgeber – trotz aller Bemühungen – nicht mehr.

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