Einheit-Elf verlässt Abstiegsplatz

Der wie das gesamte Einheit-Team engagiert auftretende Brian Strauch (l.) scheitert hier am Veltener Torwart Lucas Bittighofer.
Der wie das gesamte Einheit-Team engagiert auftretende Brian Strauch (l.) scheitert hier am Veltener Torwart Lucas Bittighofer.

Guter Perleberger Auftritt beim 2:0-Heimsieg gegen Oberhavel Velten / Torschützen Christian Becken und Brian Strauch

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05. Mai 2019, 23:50 Uhr

Perleberg | „Es war ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt“, sagte André Schutta nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg der von ihm und Stefan Prüfer trainierten Landesliga-Fußballer des SSV Einheit Perleberg gegen den SC Oberhavel Velten. Diese Aussage lässt sich mit dem Blick auf die Tabelle belegen. Denn durch diesen Heimsieg verließen die Perleberger den direkten Abstiegsplatz und kletterten auf Rang 14, punktgleich (aber mit dem besseren Torverhältnis) mit dem neuen Vorletzten Angermünder FC, der mit 0:4 bei Fortuna Babelsberg verlor.

Die Gastgeber begannen gegen ein ersatzgeschwächtes Team aus Velten vor 123 Zuschauer auf dem Jahnsportplatz sehr stark. „In den ersten 30 Minuten haben wir gut gespielt. Dann aber die Partie aus der Hand gegeben“, analysierte André Schutta die erste Hälfte. Gegen Ende der erst Minuten wurde der Trainer wegen lautstarken Reklamierens von Schiedsrichter Sebastian Ehmke hinter die Bande verwiesen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren mit 1:0. Nach einem Foul an Martin Behrend verwandelte Kapitän Christian Becken (22.) den Elfmeter zur verdienten Führung.

Nach dem Wechsel versuchte Velten etwas mehr. Aber bis auf eine Szene, in der Lukas Rockenschuh für Torwart Jarno Hesse vor der Linie retten musste, geriet das Einheit-Tor nicht so richtig in Gefahr. Anders auf der Gegenseite. Hier versäumten es die Perleberger, bei Kontern den Sack früh zuzumachen. So fand der Pass von Martin Behrend, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, keinen Abnehmer.

Kurz darauf brachte Brian Strauch frei vor Torwart Bittighofer den Ball nicht im Gehäuse der Gäste unter. Besser machte es der Einheit-Angreifer in der 83. Minute. Er spritzte in einen Schuss von der linken Seite und drückte das Leder zum erlösenden 2:0 über die Linie.

„In der zweiten Halbzeit war es kein schönes Spiel. Es ging es nur noch um das Gewinnen“, sagte Schutta und dachte an die nächste Aufgabe: „Jetzt im Heimspiel gegen Premnitz nachlegen. Das wäre dann wieder ein weiterer Schritt.“

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