Einheit-Elf einmal eiskalt ausgekontert

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Perleberg verliert Spiel auf Augenhöhe mit 1:2 (1:1)

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02. Dezember 2018, 23:38 Uhr

Enttäuscht und mit hängenden Köpfen schlichen die Fußballer des SSV Einheit Perleberg vom Platz. Sie müssen in der Landesliga Nord nach dem 1:2 (1:1) gegen den SV Zehdenick 1920 weiter auf den zweiten Heimsieg der Saison warten. Dabei wäre statt der Niederlage für die Platzherren ein Unentschieden nicht unverdient gewesen.

„Aber so ist das halt. Wenn du unten stehst, dann verlierst du solche Spiele“, sagte Einheit-Trainer André Schutta. Und spielte damit auch auf die entscheidende Szene der Partie an. In der 81. Minute waren die Perleberger aufgerückt und liefen in einen Konter der Gäste. Den Pass von der völlig offenen linken Seite brauchte der frei vor dem Tor stehende Christian Voß nur noch zum 1:2 einschieben. „Zehdenick hat geschickt gewartet und uns dann für diesen Fehler bestraft“, meinte Schutta.

Dabei sah es rund 50 Minuten vorher für die Platzherren vom Ergebnis her viel besser aus. Brian Strauch riskierte Kopf und Kragen und brachte sein Team mit sehr energischem Einsatz 1:0 in Führung (29.). Gäste-Torwart Pepe Baumgartl musste danach mehrere Minuten behandelt werden. „Da machst du das 1:0 und kassierst dann zum unmöglichsten Zeitpunkt das 1:1“, ärgerte sich Einheit-Coach Stefan Prüfer über den Ausgleich der Zehdenicker durch André Neukirch (45.) fast mit dem Pausenpfiff.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein offenes Spiel. Pech für die Perleberger, dass ein Foul an William Richart auf der Strafraumlinie nicht geahndet wurde. Aber sonst kam offensiv von den Platzherren nicht viel. Trotz aller Bemühungen. „Und fehlt im Moment im Mittelfeld ein Spieler der auch mal auf den Ball tritt und schaut. Das Spiel ordnet“, erklärte Stefan Prüfer.

Diesen Akteur wird Einheit wohl auch nicht bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Stahl Brandenburg gefunden haben. Aber vielleicht gelingt es der Mannschaft, die dann auf Frederik Töpfer (5. Gelbe Karte) verzichten muss, weiter über Kampf und Einsatz (wie gegen Zehdenick) sowie einem Quäntchen Glück mehr zum Abschluss der Hinrunde den zweiten Heimsieg zu holen.

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