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Volleyball : Eine Idee erlebt ihren 25. Sommer

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Volleyballturnier des SV Empor/Grün-Rot Wittenberge feiert Jubiläum

von
erstellt am 16.Apr.2016 | 08:02 Uhr

Aus einer spontanen Idee wurde das größte Volleyball-Freiluftturnier im Nordwesten Brandenburgs. Und dieses feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Am 18. und 19. Juni veranstaltet der SV Empor-Grün-Rot Wittenberge den 25. Volleyballsommer mit dem Sparkassencup.

Anfang der 90 Jahre. Volleyball ist ein Volkssport. Die Hallen sind voll. Die Vereine, die das Spiel am Netz anbieten, haben regen Zulauf. Es bleibt nur eine Frage: Was können wir machen, wenn die Saison unter dem Dach zu Ende ist und das Wetter zum Spielen im Freien einlädt? Beachvolleyball ist gerade erst langsam auf dem Vormarsch.

„Wir wurden ja als Empor Wittenberge im Sommer oft zu anderen Turnieren eingeladen. Und da haben Harald Beul, Willi Turban und ich uns eines Tages gefragt, warum haben wir so etwas in Wittenberge nicht“, erzählt Reiner Schwarz, damals bei den Empor-Volleyballern aktiv. Das Trio fand schnell eine Lösung. Im Rahmen des Sportfestes des ESV Wittenberge auf dem Gelände an der Breeser Straße wurde am 16. Juni 1991 der erste Volleyballsommer ausgetragen. Am Start waren 13 Herrenteams, der Turniersieg ging an Grün-Rot Wittenberge.

Nach der gelungenen Premiere dachten die Empor-Volleyballer an eine eigene Veranstaltung. Den dazu passenden Ort fanden sie bald. Das Gelände der alten Badeanstalt an der Elbe. „Es war ein ganz schöner Aufwand, den Sand für die Spielfelder dorthin zu bekommen“, erinnert sich Reiner Schwarz, heute Vorsitzender des Prignitzer Volleyball Verbandes. Aber Volleyball auf Sand an Elbe – das zog. Zwölf Herren- und acht Damenteams spielten um den Sieg.

Im Jahr 1993 zog der Volleyballsommer in das Ernst-Thälmann-Stadion und wurde seitdem – mit einer Ausnahme – immer dort veranstaltet. Das Turnier etablierte sich. Die Teilnehmerzahlen stiegen, 1995 waren es 35 Mannschaften, im Jahr 2000 dann 37. Die Teams kamen aus Rostock, Kiel, Cottbus, Berlin, Merseburg oder – wie in der jüngeren Vergangenheit auch schon mal aus Dänemark.

Im Jahr 2000 übernahmen Hans-Jürgen Miksch, Mario Linke, Lars Freier und Jörg Beul die Turnierorganisation. Immer unterstützt von vielen Helfern. Das war auch nötig. Denn zum Beispiel 2011 platzte das Thälmann-Stadion bei 79 Teams mit mehr als 600 Sportlern, die in sechs Kategorien auf 24 Feldern um den Sieg spielten, aus allen Nähten.

Für die Organisatoren wäre es schön, würde das Jubiläum ein großes Teilnehmerfeld zieren. Der Volleyballsommer ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein geselliges. Viele Sportler kennen sich seit vielen Turnieren, verabreden sich jedes Jahr wieder in Wittenberge.

Sport, Geselligkeit und Spaß: Anlässlich der Feierlichkeiten wird es ein Rahmenprogramm auf dem Weg zwischen Stadion und Feuerwehr geben. Dort beteiligen sich die Feuerwehr, das THW und die anderen Abteilungen des SV Empor/Grün-Rot mit einer Kletterwand, Hüpfburgen, Gulaschkanone, Kaffeetafel, Vorführungen, Kinderschminken, Spielen und vielem mehr.

 

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