Reitsport : Ein Turnier vom Reiter für Reiter

Ein starkes und zuverlässiges Team: Die Mannschaft von Parcourschef Fred Jäger.
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Ein starkes und zuverlässiges Team: Die Mannschaft von Parcourschef Fred Jäger.

Erstes Sommer-Reitturnier an der Viesecker Mühle: Großes Lob von allen Seiten für Veranstalter Thomas Kann

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28. Juli 2014, 08:40 Uhr

„Top, top, top!“, lobte Anke Krüger, Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Prignitz das erste Sommerturnier auf der Reitanlage von Thomas Kann an der Viesecker Mühle. „Es sind super Bedingungen für Reiter, Pferde und Zuschauer. So eigen wie Thomas manchmal ist, so perfekt ist alles organisiert. Das ist eine gute Grundlage für die Zukunft, hier hat keiner etwas zu meckern, Und auch das Catering ist hervorragend.“, sagte die Vorsitzende weiter und zeigt sich sehr zufrieden mit diesem Turnier, das eine Bereicherung des Turnierkalenders nicht nur für Prignitzer Dressur- und Springreiter darstellt.

Mehr als 200 Reitsportler aus den Landesverbänden Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen Anhalt und sogar aus dem Württembergischen brachten fast 600 Pferde an den Start. Der erste Turniertag war den Springpferden vorbehalten. Die Springpferdeprüfung der Klasse M gewann Martin Wißenbach (Neustadt/Dosse) mit Cobolt, der aus dem Stall von Heiko Schmidt in Neu Benthen kommt.

Durch die intensive Bodenpflege mit Schleppen, Walzen und Wässern ist bei den Springprüfungen der Zeitplan etwas aus den Fugen geraten. „Aber besser, wir bearbeiten den Boden so, dass er auch den Pferden entgegenkommt, als wenn wir nur auf die Zeit schauen und nachher sind die Reiter nicht zufrieden. Noch ist der Boden sehr arbeitsintensiv, denn die Sonne trocknet die obere Schicht sehr schnell aus.“, erklärte Parcourschef Fred Jäger die Zeitverzögerung und lobt dabei seine Parcoursmannschaft. Zu ihr gehörten freiwillige Helfer, die im Alltag Schlosser, Heizungsbauer, Elektriker, Maschinenführer oder Unternehmer sind, wie Christian Kann. Er unterstützte seinen Bruder Thomas auf dem Turnier außerdem noch als Sponsor.

Großen Lob an den Veranstalter gab es auch von den Reitern: Volker Lehrfeld (RFV Schwanebeck), sonst Stammgast in Groß Lüben: „Es ist super hier. Wir hoffen, dass Thomas im nächsten Jahr bis S ausschreibt.“ Begeisterte Stimmen kamen auch von den Besuchern. Einer der Gäste, die im Schatten der Bäume am Rande des Reitplatzes den Sport verfolgte, war der Berliner Hans Braun. „Ich bin oft in der Prignitz, ich bin hier geboren. Das Turnier hier werde ich auf alle Fälle in Berlin weiterempfehlen.“, lobte der ehemalige Reiter den Turnierorganisator Thomas Kann.

Der Sieg im „Großen Preis von Dr. Astrid Rose“ und auch der 2. Platz gingen an Robert Bruhns im Stechen mit Aragonesssa und Call me Princess. Platz drei belegte Maik Junghänel (RV Beestwind-Schönebeck) mit Stranger. „Bei uns lief es nicht so gut.“, meinte Kann, der aber im M-Springen mit Laura gewann.

Führzügelklasse, Stilspringen, Prüfungen bis zur Klasse M, auch gestern Dressur bis zur Klasse M, boten für die Starter eine breite Palette. Neueste Technik bei der Anzeigetafel, auf der nicht nur Pferd und Reiter sondern auch die korrekten Zeiten angezeigt wurden, ein liebevoll dekorierter Parcours, kleine Pferdepokale für die jüngsten, Blümchen für die Platzierten, Sonnenschutz und Tanz unter dem großen Schleppdach, preiswertes Mittagessen – ein Turnier, das unter die Haut ging. Das alles hatte Thomas Kann sich auf seinen Fahnen geschrieben. Eben ein Turnier vom Reiter für Reiter. „Ich bin sehr zufrieden. Aber ohne meine Familie und ohne die Sponsoren und fleißigen Helfer hätte ich das auch nicht stemmen können.“, sagte Hausherr Thomas Kann.



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