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Handball : Ein starker Keeper war zu wenig

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer vom PHC Wittenberge verlieren Brandenburgliga-Heimspiel gegen den SV 63 Brandenburg-West mit 25:30 (9:11)

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erstellt am 13.Feb.2015 | 16:20 Uhr

Es bleibt dabei: Die Handballer vom PHC Wittenberge können in der Brandenburgliga gegen den SV 63 Brandenburg-West nicht gewinnen. Nach zuvor zwei Niederlagen und einem Remis verloren die Elbestädter am Samstag ihr Heimspiel in der OSZ-Halle mit 25:30 (9:11) und rutschten mit nun 14:12 Punkten auf den siebten Platz in der Tabelle ab. Die favorisierten 63er hatten dagegen gleich doppelten Grund zur Freude. Das Team von Trainer Dietmar Rösicke übernahm mit dem Auswärtssieg die Tabellenspitze, da der zuvor punktgleiche HSV Oberhavel beim HC Spreewald klar mit 21:31 verlor.

„Wir haben unser Bestes gegeben. Der Gegner war aber besser“, gestand PHC-Torwart Stephan Neutmann nach der Partie ein. „Wir konnten heute nicht unser schnelles Spiel, was uns sonst auszeichnet, umsetzen. Im Angriff waren wir viel zu uneffektiv, haben unsere Chancen nur zu 50, 60 Prozent genutzt.“

Am PHC-Keeper lag es wahrlich nicht, dass sein Team nach der dreichwöchigen Punktspielpause nicht richtig in Schwung kam. Neutmann war in Halbzeit eins mit Abstand bester Wittenberger, hielt unter anderem einen Siebenmeter und vereitelte weitere Großchancen der Brandenburger in großer Manier.

In der hektischen Anfangsphase fanden die Gastgeber kaum eine Lücke in der West-Abwehr um den starken Schlussmann Andy Witowski. Bezeichnend, das dem PHC erst nach achteinhalb Minuten beim Stand von 0:3 der erste Treffer durch Christian Walenciak gelang. Erst nachdem sich PHC-Spielertrainer Martin Hückel einwechselte, wurde es besser. Da führte der Gast aber bereits mit 8:3. Zumindest konnten die Elbestädter, auch dank ihres Torwarts, bis zur Halbzeitpause auf 9:11 verkürzen. „Ohne Neuti hätten wir wohl schon weitaus höher, als nur mit zwei Toren zurückgelegen“, fand auch PHC-Vorstandsmitglied Andreas Teluk. Zwar gelang dem PHC nach dem Seitenwechsel der erste Treffer durch Hückel, am Ende mit sieben Toren bester Schütze seines Teams, doch dann zogen die 63er wieder an. Über 11:15 bauten die Havelländer ihren Vorsprung auf 15:21 aus. Zehn Minuten vor Spielende waren die berühmten Messen beim Stand von 18:24 gesungen. Am Ende gewann Brandenburg-West verdient, zumal die Wittenberge weiter kein probates Mittel gegen die kräftig zupackende Gästeabwehr fanden.

„Gegen Borgsdorf müssen wir am kommenden Wochenende eine Schippe drauflegen“, meinte Stephan Neutmann mit Blick auf die nächste Partie. 




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