Fussball : Ein Punkt für die Moral

Typische Szene im Mittelfeld: Hier versucht Einheits Tristan Balk den Ball gegen zwei Michendorfer Spieler zu behaupten.
Typische Szene im Mittelfeld: Hier versucht Einheits Tristan Balk den Ball gegen zwei Michendorfer Spieler zu behaupten.

Fußball-Landesligist Einheit Perleberg kommt im Heimspiel gegen Michendorf nicht über ein 2:2 hinaus

23-19063474_23-66107972_1416392403.JPG von
19. März 2018, 07:31 Uhr

Der SSV Einheit Perleberg muss in der Fußball-Landesliga Nord weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde warten. Gegen die abstiegsgefährdete SG Michendorf reichte es für das stark ersatzgeschwächte Heimteam am Samstag nur zu einem 2:2 (2:1). „Letztendlich muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Meine Mannschaft hat so noch nie zusammengespielt, dafür aber eine gute kämpferische Leistung und Moral gezeigt“, konnte Einheit-Coach André Schutta dem insgesamt wenig berauschenden Spiel auf dem Kunstrasenplatz im Jahnsportpark noch Positives abgewinnen. Der Perleberger Trainer war aber auch nicht zu beneiden. Mit Christian Becken, Frederik Töpfer, Martin Behrend, Stefan Fliege, Patrick Mostaller und Lewin Neukirch standen ihm gleich sechs Stammspieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. So mussten mit Michael Schultz und Mathias Steffen zwei 35-Jährige sowie einige A–Junioren aus dem Brandenburgligateam des SSV von Beginn an ran.

Schuttas „letztes Aufgebot“ begann aber engagiert und ging schon in der 12. Minute in Front. Nach einem Foul an Brian Strauch im SGM-Strafraum verwandelte Veit Gerigk den fälligen Strafstoß sicher. Nur wenig später verpasste der allein vor dem gegnerischen Kasten auftauchende Strauch mit einem zu hoch angesetzten Heber den Doppelschlag.

Effektiver erwiesen sich da die Gäste. Nachdem SSV-Keeper Kevin Torster einen ersten Schuss noch glänzend pariert hatte, schob Maximilian Schott den Abpraller zum 1:1-Ausgleich über die Linie (19.). Im Gegenzug brachte Strauch den Ball nicht am Michendorfer Torwart vorbei. Und in der 26. Minuten rettete Torster gegen den vor ihm auftauchenden Bartelt zur Ecke.

Das Glück des Tüchtigen hatten die Gastgeber bei ihrer erneuten Führung. Ein von Schultz getretener Eckball klatschte an die Latte des Gästetores, Strauch schaltete am schnellsten und drückte das Leder zum 2:1-Halbzeitstand über die Linie (37.).

In den zweiten 45 Minuten verflachte die Partie zusehends und bot den nur 43 fröstelnden Zuschauern sehr wenig Erwärmendes. Meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, so dass es nur noch ganz wenige Torraumszenen gab. Eine davon nutzte Michendorf in der 65. Minute per Elfmeter, den Schott mit ganz viel Glück zum Ausgleich verwandelte. „Das passte zum Spiel“, schüttelte Schutta den Kopf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen