Handball : Ein Punkt fehlt zum Aufstieg

Frei am Kreis: Markus Walter (M.) erzielt hier einen seiner drei Treffer beim Sieg des PHC Wittenberge gegen den 1. SV Eberswalde II.
Frei am Kreis: Markus Walter (M.) erzielt hier einen seiner drei Treffer beim Sieg des PHC Wittenberge gegen den 1. SV Eberswalde II.

PHC Wittenberge ist nach 30:25 gegen Eberswalde II Staffelsieg kaum noch zu nehmen

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25. März 2018, 21:07 Uhr

Dem PHC Wittenberge ist der Staffelsieg in der Handball-Landesliga Nord und damit verbunden der Aufstieg in die Verbandsliga eigentlich nicht mehr zu nehmen. Nach dem 30:25 (13:14)-Sieg im Spitzenspiel gegen den 1. SV Eberswalde II haben die Wittenberger acht Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten Blau-Weiß Perleberg (30:24 beim HC Pritzwalk) und die Eberswalder. Der PHC braucht aus den vier ausstehenden Partien nur noch einen Zähler, um den Staffelsieg unter Dach und Fach zu bringen.

Die Begegnung am Samstag in der OSZ-Halle begann mit 15 Minuten Verspätung. Die beiden angesetzten Unparteiischen waren nicht erschienen. PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski nahm telefonischen Kontakt zum Schiedsrichter-Ansetzer auf. „Der sagte, wir sollen das Spiel unbedingt austragen, uns auf je einen Eberswalder und einen Wittenberger Schiedsrichter einigen. Die Eberswalder erklärten, es könnten auch zwei PHCer pfeifen“, erzählte Lipinski.

Das taten dann die beiden früheren PHC-Torhüter Stefan Neutmann und Steffen Tonello. Und zwar gut. Hat das die Gastgeber beeinflusst? „Nein, das beeindruckt oder stört uns nicht. Beide haben ihre Sache gut gemacht und keine Mannschaft entscheidend benachteiligt“, antwortete der Wittenberger Spielertrainer Martin Hückel.

Der sah von der Bank aus, dass sich sein Team wesentlich besser als zuletzt in Pritzwalk präsentierte, aber in der Abwehr den Spielern des Tabellenzweiten zu viele einfache Tore gestattete. Nach der Pause agierte die Deckung wesentlich entschlossener. Das zeigte Wirkung bei den Gästen. Der PHC zog davon und siegte.

„Sicher war es nicht überragend, aber insgesamt eine gute Leistung von uns. Kein Vergleich zu den vergangenen zwei, drei Spielen. Wir haben uns in der Abwehr in der zweiten Halbzeit deutlich gesteigert“, sagte ein zufriedener Martin Hückel.

Und äußerte sich ebenso Pro-Aufstieg wie der Vizepräsident. „Wenn wir den Aufstieg schaffen, dann werden wir ihn wahrnehmen. Von Seiten der Mannschaft und des Vereins“, erklärte Ingo Lipinski. Beide fügten aber auch hinzu, dass beim Gang in die Verbandsliga zwei oder drei Verstärkungen kommen müssten.

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