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Sport in der Prignitz

18. November 2017 | 07:43 Uhr

Ein echter Gradmesser

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SSC-Volleyballerinnen erwarten morgen um 19 Uhr den SC Potsdam in der Palmberg-Arena

von
erstellt am 23.Okt.2017 | 18:02 Uhr

Nachdem das Spiel gegen die DVV-Talente vom VCO Berlin vor zehn Tagen der willkommene und mit 3:0 auch standesgemäß gewonnene Bundesliga-Aufgalopp vor heimischer Kulisse für die SSC-Volleyballerinnen gewesen war, geht es morgen sicherlich ganz anders zur Sache. Ab 19 Uhr darf sich der deutsche Frauenmeister und mit ihm sein treuer Anhang auf den ersten echten Gradmesser in der Palmberg-Arena freuen. Mit dem SC Potsdam stellt sich eine Mannschaft vor, die eine Woche zuvor mit ihrem 3:2-Heimsieg über den Dresdner SC – neben Schwerin und Stuttgart einer der aktuellen top drei in Deutschland – das erste große Achtungszeichen der noch jungen Saison gesetzt hat.

Für SSC-Trainer Felix Koslowski kam der Erfolg indessen nicht so überraschend. „Gegen Potsdam zu gewinnen, das musst du erstmal machen – auch zu Hause“, hatte der 33-Jährige schon vor zwei Wochen vor der Truppe seines einstigen Co-Trainers Davide Carli gewarnt. Und dabei hatte er ganz sicher vor allem auch das serbische Trio mit Diagonalspielerin Marta Drpa (mit 29 Punkten Topscorerin gegen Dresden) sowie im Außenangriff Neuzugang Natasa Cikiriz (20 Punkte) und Ljubica Kecman (10) im Auge.

Um dieses gegen Dresden von der früheren SSC-Zuspielerin Denise Imoudu bestens bediente Angriffstrio in seiner Wucht entscheidend einzudämmen, wird es neben einem aggressiven Aufschlagspiel vor allem darauf ankommen, dass die Annahme des SSC durchgängig auf der Höhe des Geschehens ist. Die Leistung vom Supercupsieg gegen Stuttgart sollte da der Maßstab sein.

Dass der deutsche Meister in der Lage ist, einen Gegner mit Angriffen regelrecht einzudecken, steht nach den bisherigen drei Spielen (und Siegen) der gerade angelaufenen Saison ohnehin außer Frage.

Ein freies Wochenende hatte Trainer Koslowski seinen Mädels nach dem wichtigen Auswärtssieg in Vilsbiburg gegönnt, ehe die punktgenaue Vorbereitung auf das morgige Ost-Derby begann. Und sollte es dafür noch eines zusätzlichen Motivationsschubes bedürfen: Erstmals Gastgeber des Bundesliga-Livespiels auf SPORT1 zu sein, solte es doch bringen.

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