Fussball Landesklasse : Drittes Unentschieden in Folge

Diesen tollen Flugkopfball von Veritas-Abwehrspieler Christoph Nitsche (r.) lenkte der Pritzwalker Torwart Marcus Boldt gerade noch so um den Pfosten.
Foto:
Diesen tollen Flugkopfball von Veritas-Abwehrspieler Christoph Nitsche (r.) lenkte der Pritzwalker Torwart Marcus Boldt gerade noch so um den Pfosten.

Veritas Wittenberge/Breese und der Pritzwalker FHV trennen sich in einem Spiel mit wenig Höhepunkten 0:0

von
08. Dezember 2014, 12:03 Uhr

Der FSV Veritas Wittenberge/Breese kam in der Fußball-Landesklasse West im Heimspiel gegen den Pritzwalker FHV 03 nicht über ein Unentschieden hinaus. In einem Spiel mit sehr wenigen Höhepunkten trennten sich beide Mannschaften 0:0. Für die Wittenberger bedeutete die dritte Punkteteilung in Folge zwei verlorene Punkte, denn die Konkurrenten in der Spitzengruppe aus Rathenow, Wittstock und Lok Brandenburg ließen ebenfalls Zähler liegen. So bleibt Veritas auf Platz 5. Neuer Tabllenführer ist die SG Bornim.

Im Ernst-Thälmann-Stadion machten die bislang besten Abwehrreihen der Liga vor 120 Zuschauern ihrem Namen alle Ehre. Sie ließen während der 90 Minuten kaum Chancen des Gegners zu. Hinzu kam, dass auf beiden Seiten die Angst vor einem eigenen Fehler zu spüren war. Angriffsaktionen mit Risiko waren Fehlanzeige. So blieb es bei zwei Großchancen für die Platzherren und zwei gefährlichen Freistößen der Pritzwalker.

Die Gäste, die stark ersatzgeschwächt und mit Routinier Stefan Knodel antraten, standen gut in der Abwehr. Allerdings waren sie im Spiel nach vorn harmlos. Veritas hatte etwas mehr vom Spiel, machte aber bei den Offensivbemühungen nicht immer eine gute Figur. Das Spiel über Außen wurde zu wenig probiert.

Wenn doch einmal, dann wurde es gefährlich. So als Christoph Nitsche nach einer Flanke einen tollen Flugkopfball ansetzte, den der Pritzwalker Torwart Marcus Boldt aber großartig um den Pfosten drehte. Oder als der Ball auf links zu Norman Hurlbrink durchrutschte und dieser scharf und flach nach innen passte. Doch Christian Münster bugsierte das Leder freistehend aus fünf Meter über das Tor. Auf der Gegenseite war Keeper Martin Marx bei einem FHV-Freistoß auf dem Posten.

Für die beiden Veritas-Geburtstagskinder war es kein perfekter Nikolaustag. Trainer Swen Bober und Präsident Ulrich Siodla hätten sich drei Punkte gewünscht. Ein anderer Wittenberger dagegen war richtig traurig. Mittelfeldakteur Alexander Helzel hatte am Vortag die genaue Diagnose seiner Verletzung erfahren. „Kreuband- und Meniskusriss“, sagte er. Damit dürfte die Spielzeit für ihn gelaufen sein.

Auch nach dem Wechsel tat sich auf dem Spielfeld nicht viel. Einer der sehr wenigen Höhepunkte war kurz vor Schluss der Freistoß von Patrick Raczkowski. Der Pritzwalker drehte den Ball um die Wittenberger Mauer, doch Martin Marx war wieder zur Stelle.

„Mit dem Aufgebot, mit dem wir hier angetreten sind, dafür sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Beide Mannschaften haben kaum was zugelassen und Veritas konnte sich gegen unsere Abwehr nicht durchsetzen“, sagte Pritzwalker Trainer Jürgen Beinio.

Zufriedenstellend endete der Tag dann doch noch für Veritas-Coach Swen Bober. Der verschwand beim Abpfiff blitzschnell und machte sich mit seiner Frau Andrea auf nach Schloß Diedersdorf. Dort bekam er den HörerHelden Award 2014. Das ist eine gemeinsame Aktion von BBRadio und Lotto Brandenburg, in der Ehrenamtler gewürdigt werden. Swen Bober war dort vorgeschlagen und wurde dann von einer Jury zu einem der drei Preisträger gewählt.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen