Tischtennis : Dreifach-Rolle und fünf Podestplätze

Der ESV-Linkshänder Klaus Wendekamm spielte sich beim Heinz Günter-Gedächtnisturnier bis in das Finale der Senioren II. Dort unterlag er dem Brandenburger Klaus Volbert in fünf Sätzen.
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Der ESV-Linkshänder Klaus Wendekamm spielte sich beim Heinz Günter-Gedächtnisturnier bis in das Finale der Senioren II. Dort unterlag er dem Brandenburger Klaus Volbert in fünf Sätzen.

Tischtennisspieler aus dem Kreis geben beim 16. Heinz Günter-Gedächtnisturnier des ESV Wittenberge eine gute Figur ab.

svz.de von
16. Dezember 2013, 18:30 Uhr

Eine gute Vorstellung boten die Prignitzer Tischtennisspieler beim 16. Heinz Günter-Gedächtnisturnier des ESV Wittenberge in der OSZ-Halle. In jeder der vier Kategorien landete ein Prignitzer (oder ein zumindest früher für die Prignitz aktiver Spieler) auf dem Treppchen. Insgesamt absolvierten rund 60 Teilnehmer die Turnierspiele.

Und mittendrin wieder in einer Dreifachrolle als Organisator, Spieler und Trainer das ESV-Urgestein Klaus Wendekamm. Der verabschiedete diesmal den langjährigen („So um die 15 Jahre“) Turnierleiter Jürgen Zimmerling, der künftig gern auch mal selber bei dieser Veranstaltung den Schläger schwingen möchte. Zimmerlings Nachfolger stehen mit Stefan Johne und dem diesmal wegen Erkrankung fehlenden Dennis Schwarz schon in den Startlöchern.

Klaus Wendekamm freute sich in seiner Rolle als Nachwuchstrainer über das Abschneiden der jungen ESVer. Die Konkurrenz der Jugend gewann Julian Wilhelm (ESV) mit einem 3:2-Finalerfolg gegen Tobias Fischer (Chemie Premnitz). Dritter wurde der Wittenberger Nikita Gillig. „Ich sehe die Kinder gerne spielen“, sagte Wendekamm, „aber sie haben auch beim Aufbau kräftig mit angepackt“, fügte er ein Lob hinzu.

Das hatte sich auch Mario Bahl vom SV Perleberg 1994 verdient. Er musste sich erst im Finale der Senioren I gegen Dieter Prahl (Ludwigslust) in vier Sätzen geschlagen geben. Auf Platz drei folgte mit Heiko Hannemann (ESV) ein weiterer Prignitzer. Noch einmal zurück zu Klaus Wendekamm. In seiner dritten Rolle als Spieler erreichte er das Finale bei den Senioren II. „Auf dem Weg dorthin habe ich sogar Lothar Hauswald geschlagen“, freute sich Wendekamm über seinen Coup gegen die Nummer eins im Land Brandenburg aus der Stadt Brandenburg. Doch ausgerechnet ein Vereinskollege von Hauswald verhinderte den ganz großen Wurf von Klaus Wendekamm. Klaus Volbert gewann das Endspiel dieser Altersklasse in fünf Sätzen. Platz drei belegte Eberhard Hübner.

In der allgemeinen Klasse stand mit Kevin Beckendorf ein ehemaliger Prignitzer im Finale. Der jetzt für Urania Hamburg startende Wittenberger – der nebenbei noch den ein oder anderen jungen ESVer coachte – verlor dort aber gegen Dirk Neubert (Lok Pankow) mit 11:13 im fünften Satz. Rang 3 ging hier an Steven Grzybek (Schwarz-Rot Neustadt).

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