Fussball : Die Veritas-Jahrhundertelf

Die Fußball-Jahrhundert-Mannschaft des FSV CM Veritas Wittenberge. Aufgestellt vom Veritasklub, dem offiziellen Klub des Nähmaschinenwerkes Wittenberge.
Die Fußball-Jahrhundert-Mannschaft des FSV CM Veritas Wittenberge. Aufgestellt vom Veritasklub, dem offiziellen Klub des Nähmaschinenwerkes Wittenberge.

Nähmaschinenwerk-Klub recherchiert, diskutiert und präsentiert sein bestes Fußballteam

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08. Januar 2020, 21:49 Uhr

Es ist ein interessanter Ansatz. Und sollte für Diskussionen unter den Fußballfans sorgen: Der Veritasklub, der offizielle Klub des Nähmaschinenwerkes Wittenberge mit Sitz in Berlin, hat eine Veritas-Fußballmannschaft des Jahrhunderts aufgestellt.

„Wir haben uns mal der Mühe unterzogen und aus Werk & Welt, SVZ, Zeitzeugen etc., unsere Jahrhundertmannschaft der BSG CM Veritas Wittenberge/FSV Veritas Wittenberge-Breese artikuliert“, teilte Lothar Wuttke, Projektleiter beim Veritasklub, mit. Jetzt hoffen er und seine Mitstreiter auf eine rege Diskussion und vor allem auf weitere Vorschläge für die Jahrhundertelf.

Die setzt sich überwiegend aus Spielern zusammen, die in der DDR-Ligazeit von Veritas die Stiefel für den Verein schnürten. Nach der Saison 1970/71 erreichten die Wittenberger als Zweiter der Bezirksliga Schwerin den Aufstieg in die DDR-Liga. Nicht zuletzt deshalb, weil die Spielklasse von zwei in der Saison 1970/71 auf fünf Staffeln in 1971/72 erweitert wurde. Alle in der Jahrhundertelf nominierten Spieler finden sich übrigens im Kader der Saison 71/72 wieder und wurden zwischen 1936 und 1954 geboren. Trainer der Elf ist Günter Scheminowski

Die nächsten sechs Spielzeiten blieb Wittenberge in der zweithöchsten Spielklasse der DDR. 1977 musste Veritas die Liga wieder verlassen. In der Folgezeit gelang 1978, 1980 und 1982 der erneute Aufstieg, dem sich aber jeweils dann der sofortige Wiederabstieg anschloss.

„Fußball ist damals die Nummer eins gewesen. Es war eine halbe Volksbewegung, die zu den Spielen strömte. Deshalb sagten wir uns, das machen wir mal und haben viele Leute gefragt“, berichtete Lothar Wuttke, der auch noch an das Spiel in der zweiten Runde des FDGB-Pokals im Oktober 1966 gegen Vorwärts Berlin (2:5) in Wittenberge erinnerte.

Zurück zur Diskussion. Die gab es bereits im Veritasklub. „Heiße Kanditaten waren auch Kurt Behnisch im Sturm, Otto Röder im Mittelfeld oder Eberhard Pusch im Tor. Zwischen Rath und Pusch stand das Pendel eigentlich bei 50 zu 50“, erzählte Wuttke.

Diskutiert wird auch bereits in den sozialen Netzwerken. Dort richtet sich das Blickfeld auf Veritas-Akteure der jüngeren Vergangenheit. Einer der ersten Vorschläge für die Jahrhundertelf war der langjährige Spieler und spätere Trainers Christian Krause. Genannt wurden ebenfalls die Namen Uwe Ahlemann, Udo Schuldt, Sven Matelski, Ali Dittmann, Ronny Hohn, Thomas Krause oder auch Jens Bartkowiak. Die Liste lässt sich fortsetzen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zum Beispiel von Karsten Wenschauer über Benjamin Kampehl oder Norman Hurlbrink bis hin zu Martin Marx.

Die Diskussion ist eröffnet. Wir sind gespannt. Weitere Vorschläge unter: www.facebook.com/Veritasklub.

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