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Prignitz-Cup 2014 : „Die Läufe sind alle schön“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Teilnehmer an der Laufserie um den Prignitz-Cup 2014 sind begeistert / Sieger und Platzierte sind ermittelt

von
erstellt am 30.Okt.2014 | 09:57 Uhr

Die achte Auflage des Prignitz-Cups der Läuferinnen und Läufer ist mittlerweile Geschichte. Mit der Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack, einem von sechs Volksläufen für die Wertung im Jahr 2014, beendeten die Aktiven die Cup-Saison. Mittlerweile hat der Pritzwalker Rupert Böhm alle Veranstaltungen der beliebten Laufserie ausgewertet und die Sieger und Platzierten ermittelt. Die werden nun im Rahmen des 40. Silvesterpokallaufes am 28. Dezember in Kyritz, gleichzeitig Auftaktveranstaltung für den Cup 2015, geehrt.

Ein Dauergast bei den Läufen in der Prignitz ist Annelore Brandt vom SV Empor/Grün-Rot Wittenberge, die seit 26 Jahren auch den Herbstlauf in Garsedow organisiert. Die „Lauf-Anne“ entschied die Wertung in der Altersklasse 65 weiblich für sich und holte sich damit den insgesamt sechsten Gesamtsieg bei der Laufserie. „Na ja, ich habe ja auch nicht so große Konkurrenz“, spielt die Elbestädterin ihre Leistung ein wenig herunter.

Auf die Frage nach ihrer Lieblingsstrecke hält sich Annelore Brandt erst einmal bedeckt. „Jeder Veranstalter gibt sich sehr viel Mühe. Die Läufe sind alle schön“, meint sie, gibt dann aber doch ihre Favoriten preis. „Besonders liebe ich den Lauf im Pritzwalker Hainholz. Auch die Strecke beim Rolandlauf in Perleberg ist wunderbar.“

Für Jörg Schulze vom Lauftreff Bentwischer Wald, Sieger in der Altersklasse 45 männlich, ist die Teilnahme am Prignitz-Cup „eine Selbstverständlichkeit. Ich drücke damit meine Verbundenheit zur Region und zu den regionalen Laufveranstaltern aus. Diese haben es in der heutigen Zeit immer schwerer, ein gutes Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen“, weiß der 48-Jährige. „Die großen Stadtläufe boomen, kleine Läufe verlieren immer mehr Teilnehmer. Beim Prignitz-Cup ist leider auch kein zahlungskräftiger Sponsor mit an Bord, so dass der Gesamtsieg lediglich mit einer jährlich gleich aussehenden Medaille belohnt wird. Das ist schade“, so der Lindenberger, der den Rolandlauf in Perleberg und den Wittstocker Below-Gedenk und Heidelauf zu seinen Lieblingsläufen im Rahmen des Prignitz-Cups zählt. „Hier sind jeweils Halbmarathons im Programm, meine persönliche Lieblingsdistanzen.“ Für Jörg Schulze haben aber alle Läufe „einen gewissen Charme, sind landschaftlich reizvoll. Außer der in Kyritz, hier geht es nur auf einer Straße entlang.“

Trotz seines vollen Laufkalender versucht er die Prignitz-Läufe immer in sein Pensum einzubauen, auch wenn sie für ihn manchmal nur als Trainingslauf und Standortbestimmung dienen. „Meine Saisonhöhepunkte liegen doch außerhalb der Region.“ Einer davon war jüngst der 33. Frankfurt Marathon. Hier lief Schulze eine neue persönliche Bestzeit von 2:57:44 Stunden.

Ihren zweiten Gesamtsieg nach 2012 feierte Yvonne Loock in der Altersklasse 35 weiblich. Die für den SSV Einheit Perleberg startende Läuferin mag, wie kann es anders sein, „am liebsten den Rolandlauf. Da war ich auch am besten in Form.“ Überrascht war sie von der „Crossstrecke in Bad Wilsnack. Ich fand’s aber gut. Obwohl die Läufe alle schön sind.“ Nach eigenen Angaben rechnet die Perlebergerin bei jedem Lauf mit jungem Lauf-Nachwuchs, der schneller ist als sie.„ Es ist jedes Mal spannend und ich bin auch jedes mal wieder total aufgeregt.“ Yvonne Look gibt aber auch zu: „Bei den letzten Läufen war die Luft schon ganz schön raus. Ich bin froh, dass jetzt erst mal Pause ist.“



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