Ringen : Die Konkurrenz aufs Kreuz gelegt

Die ESV-Ringer Tommy Henke, Fabrice Krüger, Franziska Bechmann und Maurice Krüger (vorn von links) beendeten die Wettkämpfe in Luckenwalde erfolgreich.
Die ESV-Ringer Tommy Henke, Fabrice Krüger, Franziska Bechmann und Maurice Krüger (vorn von links) beendeten die Wettkämpfe in Luckenwalde erfolgreich.

Ringer vom ESV Wittenberge setzen sich bei den Turnieren zum Jahresabschluss noch einmal gut in Szene

svz.de von
11. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Mit zwei Turniersiegen und zwei Podestplätzen kehrten die Ringer des ESV Wittenberge kurz vor Jahresende aus der Ringerhochburg Luckenwalde in die Prignitz zurück.

Bereits den zweiten Turniersieg in Folge konnte Maurice Krüger für sich verbuchen. In den Vorrunden besiegte er all seine Gegner vorzeitig auf Schulter und stand im blauen Trikot Julien Stein vom Gastgeber 1. Luckenwalder SC im Finale gegenüber. Maurice führte schnell mit drei Punkten, doch auch der Luckenwalder kam immer wieder zu seinen Möglichkeiten und punktete. Am Ende gab der Kampfgeist den Ausschlag für den Turniersieg des Wittenbergers, der seinen Gegner auch im Finale schulterte .

Auch Tommy Henke hat das Siegen nicht verlernt und belegte in der Gewichtsklasse bis 31 Kilogramm ebenfalls den ersten Platz. Franziska Bechmann stand ebenfalss im Finale, unterlag dort ihrem Gegner und holte sich die Silbermedaille.

In der Gewichtsklasse bis 23 Kilogramm ging Fabrice Krüger für den ESV auf die Matte und traf hier auf ein mit neun Gegnern starkes Starterfeld. Mit einem Punktsieg über Linus Wiener (Luckenwalde) fand Fabrice gleich den richtigen Einstieg für dieses Turnier. Anschließend bezwang er Tim Trommler von Dynamo Hoppegarten. Konstantin Valassis von Luftfahrt Berlin war in dieser Gewichtsklasse der Schlüssel für den Finaleinzug. Beide Ringer schenkten sich nichts im Halbfinale und punkteten. Am Ende triumphierte der Hauptstädter nach Punkten. Den dritten Platz sicherte sich Fabrice mit einem Punktsieg über Lea Schloßhauer vom 1. Luckenwalder SC.

Auch die weibliche Jugend des ESV Wittenberge stellte sich der Herausforderung beim 8. Internationalen Frauenturnier in Berlin. Es waren elf Nationen mit über 50 Mannschaften am Start. Und die Wittenberger Ringerinnen schlugen sich beachtlich. In der Gewichtsklasse bis 40 kg schulterte Alicia Speck in ihrer ersten Auseinandersetzung Tua Holgren aus Schweden und danach auch Angelina Pusche aus Warnemünde. Im dritten Duell der Vorrunde traf sie auf Olhelie Höie aus Norwegen und musste sich ihrer Gegnerin knapp nach Punkten geschlagen geben. Auch gegen die zweite Norwegerin in ihrer Gruppe, Marte Grytoyo, kämpfte Alicia verbissen um jeden Punkt, aber es reichte am Ende nicht. Sie verlor die Begegnung nach Punkten. Am Ende belegte Alica bei diesem hochklassigen Turnier einen hervorragenden sechsten Platz.

In der Gewichtsklasse bis 48 kg bekamauchVivien Ohmsen die internationale Härte zu spüren. Gegen die Norwegerin Ingeborg Jensrou holte sie einen vier Punkte Rückstand wieder auf. „Die spätere Niederlage gegen die Skandinavierin ist nur durch ihre internationale Unerfahrenheit zu Stande gekommen“, lautete das Fazit der Trainer, die Vi viens vierten Platz als ein hervorragendes Ergebnis einstuften.

Überhaupt war die Abteilung Ringen des ESV Wittenberger mit der Jahresbilanz seiner Sportler durchaus zufrieden. Die zweiten Plätzen bei den Norddeutschen Meisterschaften durch Christoph Speck und Kevin Kürten, der Landesmeistertitel für Maurice Krüger waren sicher die herausragenden Ergbnisse. Aber auch die Mannschaftsleistungen beim Prignitzer Sparkassenpokal (2. Platz) und beim Ostseepokal (3. Platz) gehörten zu den Höhepunkte für die Wittenberger Ringer.



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