Leichtathletik : Die Jüngsten überzeugten

Jule Ortmann, Sarah Räuschel und Lina Abramowski (v.l.) kämpften über 50 Meter der AK U12 um jede Zehntelsekunde.
Jule Ortmann, Sarah Räuschel und Lina Abramowski (v.l.) kämpften über 50 Meter der AK U12 um jede Zehntelsekunde.

Untere Jahrgänge waren bei den 26. Kreis-, Kinder- und Jugendspielen der Leichtathleten am erfolgreichsten.

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27. Mai 2019, 03:39 Uhr

Ungewöhnlich überschaubar war das Teilnehmerfeld bei den 26. Kreis-, Kinder- und Jugendspielen der Leichtathleten am Samstag im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion. Mit nur knapp über 100 Startern verlief der Wettkampf sehr ruhig und kam längst nicht an die Teilnehmerfelder des kürzlich durchgeführten Sparkassen- Stadionfestes heran. Dafür konnte sich die Ausbeute der Talente mit drei Stadionbestmarken sowie je einem Kreis- und Altersklassenrekord sowie vielen guten Ergebnissen durchaus sehen lassen.

So zeigte der siebenjährige Mio Hanelt vom SC Hertha Karstädt Karstädt beim 800m-Lauf mit seiner Zeit von 2:58,42 Minuten die beste Tagesleistung. Das bedeutete nicht nur neuen Kreisrekord, sondern auch Stadionrekord. Dazu holte sich Hanelt Gold im Dreikampf und mit der Staffel. Sein Vereinskamerad Ben Jaeger (AK 9) stellte den Hochsprung-Stadionrekord mit übersprungenen 1,20m ein. Auch er gewann den Dreikampf seiner Altersklasse und war mit der Staffel erfolgreich. Mit drei Goldmedaillen konnte sich auch Mattis Paarmann (AK 11) vom ESV Wittenberge schmücken. 1,20m im Hochsprung 6,93m mit der Kugel und 1123 Punkte im Dreikampf stehen für ihn im Ergebnisprotokoll.

Den Vierkampf der der AK 12 gewann Jann Jaeger mit 1183 Punkten ganz knapp vor Daniel Riedner (beide LG Prignitz/1180), der allerdings keinen gültigen Versuch im Weitsprung ins Protokoll brachte und deshalb in dieser Disziplin punktlos blieb. Riedner nahm es gelassen, erzählte stolz von einem persönlichen Rekord. „Über 75 Meter habe ich meine Bestzeit um zwei Zehntel verbessert“, verkündete der Knabe, der 10,62s gesprintet war, stolz. Kritik gab es aber auch. „Die Schulen des Kreises meldeten leider nicht. Das betrübt die Organisatoren schon“, sagte Erhard Granzow, Vorsitzender der Kreisverbandes Leichtathletik (KLV). „Leichtathletik ist eine Kernsportart im Sportunterricht. Besonders im Grundschulbereich würden die Kinder gern ihr Leistungsvermögen zeigen. Zum Grundschulsportfest, das jährlich im Rahmen des Schulwettkampfes Jugend trainiert für Olympia durchgeführt wird, kommen beachtlich viele Schulen. Allerdings liegt dieser Wettkampf an einem Schultag. Liegt es daran?“, fragte sich nicht nur Erhard Granzow.

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