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Handball : Die Hürde Werder war zu hoch

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Prignitzer Handball-Landesligisten SV Blau-Weiß Perleberg und PHC Wittenberge scheitern in der 1. Runde des HVB-Pokals

von
erstellt am 11.Sep.2017 | 07:50 Uhr

Ganz ordentlich schlugen sich die beiden Prignitzer Handball-Landesligisten SV Blau-Weiß Perleberg und PHC Wittenberge beim Erstrundenturnier des HVB-Landespokalwettbewerbs am Samstag in der Perleberger Rolandhalle. Den Sieg in der Gruppe 4 und den Einzug in die zweite Runde sicherte sich erwartungsgemäß der klar favorisierte Ostsee-Spree-Ligist HV Grün-Weiß Werder durch einen 29:14-Finalsieg gegen Wittenberge. Gastgeber Perleberg belegte nach dem 20:12 gegen den künftigen Ligarivalen HSV Bernauer Bären Rang drei.

„Wir sind zufrieden mit dem Abschneiden. Für uns waren die Pokalspiele perfektes Training vor dem Punktspielstart am kommenden Samstag“, lautet das Fazit von Blau-Weiß-Spielertrainer Marcel Domagala. Sein Team startete gegen Werder engagiert in die erste Partie des Tages, ließ dem Favoriten erst kurz vor der Halbzeitpause auf 14:8 enteilen. Am Ende setzten sich die Grün-Weißen deutlich mit 26:15 durch. „Wir haben uns ganz gut angestellt, sind mit dem Endergebnis zufrieden. Die Trainingseinheiten haben sich bezahlt gemacht. Auch wenn natürlich nicht alles wie gewünscht lief“, fand Domagala.

Sein Team startete in die Partie um Platz drei gegen die Bernauer Bären mit Dampf und lag zur Pause der 2x20 minütigen Begegnung mit 11:3 vorn. Nach dem Seitenwechsel – die Perleberger wechselten munter durch – kamen die Bären zwar etwas besser ins Spiel, hatten aber auch nie eine Siegchance.

Auch das neuformierte PHC-Team konnte den erwarteten Siegeszug der drei Spielklassen höher agierenden Werderaner erwartungsgemäß nicht stoppen, hat sich nach Meinung von PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski aber gut verkauft. „Werder war uns in Sachen Athletik, Schnelligkeit und auch spielerisch überlegen und hat uns unsere Grenzen aufgezeigt. Unser Torwart Robert Dehnert war bester Mann.“ Überbewerten wollte Lipinski die hohe Niederlage gegen den Ostsee-Spree-Ligisten aber nicht. „Wir haben nach unseren Möglichkeiten gespielt. Wichtig war, dass alle, auch die jungen Spieler, ihre Einsatzzeiten bekommen haben.“

Für den PHC-Vize hat das Wittenberger Team aber, trotz des klaren 24:15-Sieges zuvor gegen die Bernauer Bären, noch Luft nach oben. „In der Abwehr waren wir noch zu statisch. Und auch im Angriff gibt es sicher noch einiges zu verbessern.“

 

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