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Volleyball : Den Titel souverän verteidigt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Havelberger Volleyballer verweisen bei offenen Ü40-Kreismeisterschaften Perleberg II und Pritzwalk auf die Podestplätze

Einige Überraschungen gab es bei den offenen Ü40-Kreismeisterschaften des Prignitzer-Volleyball-Verbandes. Nach gut vier Stunden Spielzeit setzte sich mit den Herren vom SV Grün-Weiß Havelberg der Titelverteidiger durch. „Havelberg war im Angriff die stärkste Mannschaft, hat auch wenige Fehler bei diesem Turnier gemacht“, so Ulrich Weltzin vom VfV 68 Pritzwalk, der mit seinem Team Rang drei hinter dem SV Blau-Weiß Perleberg II belegte. Am Turnier in der Wittenberger OSZ-Halle beteiligten sich sechs Teams.

In der ersten Spielrunde trotzte Blau-Weiß Perleberg I dem VfV Pritzwalk ein überraschendes 1:1 (14:20, 20:10) ab. Eine kämpferisch gute Leistung zeigte Breese gegen Perleberg II, doch die Rolandstädter gewannen die Sätze mit 20:16 und 20:17. Eine klare Sache war das 2:0 (20:5, 20:5) der Havelberger gegen die Wittenberger Wuchtbrummen.

In der zweiten Runde machten die Pritzwalker gegen Wittenberge viel Druck und gewannen in zwei Sätzen (20:9, 20:8). Die zweite Überraschung gab es im Spiel Perleberg I gegen Perleberg II. Im ersten Satz (20:16) hatte Blau-Weiß II nur leichte Vorteile. Nach dem Seitenwechsel war Blau-Weiß II dann klar besser (20:9). Havelberg bezwang auch Breese klar in zwei Sätzen (20:8, 20:6).

Perleberg I und Havelberg standen sich in der dritten Runde gegenüber. Die Blau-Weißen zeigten von Beginn an Respekt vor dem Titelverteidiger, der das Spiel sicher mit 2:0 (20:10, 20:10) für sich entschied. Perleberg II setzte dann den VfV im ersten Satz gewaltig unter Druck, führte 8:3 und gewann den Satz überraschend mit 27:25. Im zweiten Durchgang stabilisierten sich die Pritzwalker. Die Angriffsmaschinerie kam vor allem durch Gordon Hollendorf und Steffan Hampe in Gang. So ging der Satz mit 20:15 an den VfV. „Wir hatten uns vorgenommen, uns nach dem Satzgewinn nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Das ist uns nicht gelungen, es fehlte uns im folgenden Satz an mentaler Frische und auch der letzte Biss“, meintePerlebergs Holger Frank nach der Partie.

Das Spiel zwischen Breese und den Wuchtbrummen wurde verbissen geführt. Keine Mannschaft erspielte sich große Vorteile. Mit dem 2:0-Sieg der Wuchtbrummen war die vierte Überraschung des Turniers perfekt. Perleberg II verlor in der vierten Runde gegen Havelberg den ersten Satz klar mit 8:20. Durch Nachlässigkeiten der Havelberger führten die Blau-Weißen im zweiten Satz mit 18:17, doch einige wacklige Annahmen führten doch noch zum 20:18-Sieg der Grün-Weißen.

Die Wuchtbrummen zeigten im zweiten Satz gegen Perleberg I wieder ein starkes Spiel (23:25), den ersten gewann Perleberg mit 20:13. Breese fand gegen Pritzwalk auch besser ins Spiel, kassierte trotzdem eine Zweisatzniederlage (14:20, 17:20).

In der letzten Runde siegte Perleberg I gegen Breese mit 2:0. „Das Spiel gegen die Wuchtbrummen war nicht leicht für uns. Wir hatten Probleme in der Annahme, das haben wir gegen Breese abgestellt“, meinte Thomas Schwartz, Kapitän von Blau-Weiß I Perlebergs zweiter Sechser sicherte sich dem 2:0 (20:14, 20:9) gegen die Wuchtbrummen Gesamtrang zwei.

Die bis dato verlustpunktfreien Havelberger bezwangen auch Pritzwalk mit 2:0 (20:16, 20:18). „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Das Team hat taktisch sehr gut gespielt“, fasste Havelbergs Spielertrainer Guido Krause zusammen und ergänzte: „Im Spiel gegen Pritzwalk war die Situation nicht einfach, doch mein Team ließ sich nicht beirren.“

 

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