Handabll : Den Favoriten nur eine Halbzeit lang geärgert

Die Perleberger Marcel Domagala und Mirko Helmdach (v.r.) suchen nach der Lücke im Oranienurger Abwehrverbund.
Die Perleberger Marcel Domagala und Mirko Helmdach (v.r.) suchen nach der Lücke im Oranienurger Abwehrverbund.

Perleberger Handballer kassieren in der Verbandsliga 26:35 (14:19)-Heimpleite gegen Oranienburger HC II

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16. Februar 2014, 14:54 Uhr

Für die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg ist der Oranienburger HC II eine zu hohe Hürde. Am Samstagabend kassierten die Schützlinge von Trainer Jörg Domagala beim 26:35 (14:19) in der heimischen Rolandhalle bereits die sechste Niederlage in Folge gegen die Randberliner. Treffsicherste Schützen auf Seiten der Perleberger waren Patrick Cesla (9 Tore) sowie Mirko Helmdach und Marcel Domagala, die je sechsmal trafen. Mit nunmehr 7:21 Punkten müssen die Blau-Weißen als Tabellenzehnter weiter um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord bangen.

„Wir sind momentan nicht in der Lage, unsere Chancen selbst in Überzahl zu nutzen. Unser Spiel ist viel zu statisch und ideenlos“, monierte ein sichtlich enttäuschter Blau-Weiß-Kapitän Mirko Helmdach nach Spielende.

Dabei sah es in den ersten 20 Minuten gar nicht mal so schlecht aus für die Gastgeber. Zwar lagen die Perleberger nach der 1:0-Führung schnell mit 2:5 im Hintertreffen, waren aber beim 9:9 wieder auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten und lagen danach bis zum 12:11 in Front. „Da haben wir unsere Chancen genutzt und stand die Deckung mit Torhüter Andre Jähnigen gut“, fand Jörg Domagala. Doch dann leisteten sich die Blau-Weißen ihre obligatorische Schwächephase und ließen die OHC-Reserve bis zur Pause auf 14:19 davonziehen.

Nach dem Seitenwechsel wollte die Perleberger Sieben noch einmal angreifen, doch die Gäste nutzten die vielen technischen Fehler auf Seiten der Prignitzer und zogen weiter davon. Die Gastgeber gaben sich zwar nicht auf, waren aber spielerisch einfach zu einfallslos und offenbarten eklatante Schwächen in der Deckung.

Trauriger Höhepunkt waren die letzten Spielminuten. Da kassierten die Blau-Weißen gegen lediglich drei Oranienburger Feldspieler zwei Gegentreffer zum 26:33, fanden aber selbst nicht die Lücke im nun offenen OHC-Abwehrverbund und gaben sich anschließlich ihrem Schicksal hin.


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