Kegeln : Den Favoriten ein Bein stellen

Mathias Metzdorf (r.) und der SVL Seedorf entschieden das Hinspiel in der Meisterrunde gegen Fehrbellin mit dem früheren Seedorfer Dirk Sperling knapp mit 2:1 für sich .
Mathias Metzdorf (r.) und der SVL Seedorf entschieden das Hinspiel in der Meisterrunde gegen Fehrbellin mit dem früheren Seedorfer Dirk Sperling knapp mit 2:1 für sich .

Seedorfer Bundesligateam zu Gast in Fehrbellin und Oberschöneweide

23-19063474_23-66107972_1416392403.JPG von
13. März 2020, 20:12 Uhr

Mit zwei Auswärtsspielen setzen die Kegler des SV Löcknitzstrand Seedorf von 1919 die Meisterrunde in der 1. Bundesliga Bohle mit den besten acht Teams der Vorrunde fort. Am dritten von vier Doppelspieltagen sind die Prignitzer zu Gast beim SV 90 Fehrbellin (heute/13 Uhr) und bei der SG Union Oberschöneweide (Sonntag/10 Uhr). Die Partien sollen ausgetragen werden. Der Vorstand des Sportkeglerverbands Brandenburg teilte in einem Schreiben mit, „dass die Meisterschaftsspiele der Mannschaften beendet werden sollen.“

Mit 7:23 Punkten liegt der SVL abgeschlagen auf Rang acht. Ganz anders stellt sich die Situation für die gastgebenden Teams dar. Fehrbellin führt mit 20:10 Punkten die Tabelle an, Oberschöneweide (18:12) folgt auf Rang zwei. Folgerichtig sind die Gäste nur Außenseiter. Ganz so einfach wollen es die Seedorfer den Heimteams aber nicht machen.

Denn Frank Wilke und seine Männer gehen „mit Optimismus und Freude in die beiden letzten Auswärtspartien der Saison. Vielleicht können wir einem der Titelfavoriten ja ein Bein stellen. Fehrbellin wird eine wahnsinnige Herausforderung. Hier hat in den letzten Jahren keines der Gästeteams einen Punkt geholt“, weiß der SVL-Mannschaftsleiter, dessen Team nach dem 2:1-Hinspielsieg im prestigeträchtigen Brandenburg-Derby unbekümmert aufspielen kann, um die Heimstärke der 90er.

Zündstoff erhält die Partie auch, weil mit Dirk Sperling und Dietmar Stoof zwei ehemalige SVL-Spieler in den Fehrbelliner Reihen stehen. Auf der anderen Seite trug Mathias Metzdorf bis vor drei Jahren noch das Trikot der 90er und kennt die Anlage der Rhinstädter natürlich bestens.

Keineswegs leichter ist die Aufgabe für den SVL bei Union Oberschöneweide um die Auswahlspieler André Franke und André Krause. Zumal der SVL das Hinspiel mit 0:3 in den Sand gesetzt hat. Trotzdem rechnet man sich beim SVL etwas aus. „In der letzten Saison haben wir dort einen Punkt geholt, die Partie nur mit vier Holz verloren“, erinnert sich Wilke, der personell wohl aus den Vollen schöpfen kann, an den letzten Auftritt im Köpenicker Kegelsportzentrum in der Hämmerlingstraße.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen