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Hans-Heinrich Schenk : Dem Sport ewig verbunden

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der Wittenberger Hans-Heinrich Schenk, Ehrenvorsitzender des Kreissportbundes Prignitz, wurde 80

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 18:12 Uhr

„Der Sport ist mein Ein und Alles“, sagt der Wittenberger Hans-Heinrich Schenk. Und wenn man wie er über sieben Jahrzehnte aktiv und als ehrenamtlicher Funktionär unterwegs ist, wird der Bekanntheitsgrad auch nicht gerade kleiner. Groß war deshalb die Gratulantenschar, die Hans-Heinrich Schenk gestern in der Geschäftsstelle des Kreissportbundes (KSB) Prignitz nachträglich zu seinem 80. Geburtstag, den er am Sonntag beging, mit Glückwünschen und Geschenken überhäufte.

Der ehemalige Fußballer bei Hertha Karstädt und Lok Wittenberge, Sportlehrer, Trainer oder Kreisturnrat war einer der Mitbegründer des 1990 ins Leben gerufenen KSB Perleberg und dem späteren KSB Prignitz, deren Vorsitz er bis 2004 auch ausübte. Große Verdienste erwarb sich Heiner, wie er oft nur genannt wird, auch bei der Gründung des Landessportbundes in Potsdam. Um jene Strukturen aufzubauen, die für die Organisation und Finanzierung des Sports wichtig sind, holte sich Schenk Anfang der 1990er Jahre Rat und Tat bei den Kreissportbünden in Lüchow-Dannenberg und Neuss.

Als Kreistagsabgeordneter setzte sich Schenk auch dafür ein, dass die Förderrichtlinie (Sportförderung) des Landkreises Prignitz noch heute Bestand hat. Besondere Ereignisse waren für ihn auch die Umgestaltung und Renovierung der Schwimmhalle und des Thälmann-Stadions in Wittenberge. Unter seiner Leitung formierte sich auch ein Organisationsteam, das die Wittenberger Sportgeschichte nach dem 2. Weltkrieg zusammentrug und in einem Buch veröffentlichte.
Und so ließe sich die Aufzählung seiner Verdienste endlos weiter aufzuzählen.

„Er hat die Sportgeschichte in der Prignitz maßgeblich mitgeprägt“, zollt KSB-Chefin Birka Eschrich ihrem Nachfolger, der heute Ehrenvorsitzender des Prignitzer Kreissportbundes ist, ihre Anerkennung. „Nach wie vor ist er bereit, seine Erfahrung weiter zu geben. Durch seine sportpolitischen Verbindungen ist er für uns als Kreissportbund immer noch ein Türöffner.“

In den vergangenen Jahren trat Hans-Heinrich Schenk etwas in einigen Bereichen kürzer, widmete sich nun vor allem dem Gesundheitssport mit der Herzsportgruppe oder den Mittwochsgehern. Das soll auch so bleiben. „So lange wie ich kann, will ich da auch noch weitermachen. Auch Radfahren bekommt mir sehr gut “, meint Schenk.  

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