Fussball : Dem Aprilwetter angepasst

Mit vereinten Kräften stoppen die Perleberger Stefan Fliege (l.) und Frederik Töpfer den Veltener Salim Abderrahmane. Rechts SSV-Torschütze Patrick Mostaller.
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Mit vereinten Kräften stoppen die Perleberger Stefan Fliege (l.) und Frederik Töpfer den Veltener Salim Abderrahmane. Rechts SSV-Torschütze Patrick Mostaller.

Fußball-Landesligist Einheit Perleberg kommt im Heimspiel gegen Velten nicht über ein 1:1 hinaus

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24. April 2017, 07:15 Uhr

Keinen Sieger gab es am 23. Spieltag der Fußball-Landesliga Nord zwischen Gastgeber SSV Einheit Perleberg und dem SC Oberhavel Velten. Bei typischem Aprilwetter mit einem Mix aus Sonne, böigem Wind und kräftigem Regenschauer trennten sich beide Teams leistungsgerecht 1:1 (0:0). „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hat“, waren sich Einheit-Coach André Schutta, der unter der Woche seinen 40. Geburtstag beging, und SSV-Angreifer Björn Bauersfeld nach Spielschluss einig.

Beide Mannschaften boten sich über 90 Minuten ein Duell auf Augenhöhe mit intensiv geführten Zweikämpfen. Darunter litt aber die Kreativität vor dem gegnerischen Kasten. Zudem lähmten viele Abspielfehler den Spielaufbau. So ging es torlos in die Pause.

Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte Velten, doch SSV-Keeper Kevin Torster lenkte den Kopfball von Tim Maztat zur Ecke. Kopfbälle von Stefan Fliege (62., 72.) und Neukirch (70.) verfehlten das Veltener Gehäuse. Mitten hinein in seine bis dato beste Phase geriet der SSV in Rückstand. Nach einem vermeintlichen Foul an Patrick Mostaller am gegnerischen Strafraum schloss Maztat einen schnellen Konter zum 0:1 ab (80.). Doch Einheit gab sich nicht auf. Einen Freistoß von Christian Becken wehrte Gästekeeper Wendorff mit Mühe ab. Beim anschließenden Eckball Patrick lenkte Mostaller den Ball zum 1:1 ins Gästetor (88.).

„Uns haben heute die letzten fünf bis zehn Prozent gefehlt“, meinte Björn Bauersfeld zu den Ursachen des nicht berauschenden Auftritts seines Teams, konnte dem Kick am Ende aber noch etwas Positives abgewinnen. „Wenigstens haben wir unsere Heimserie 2017 gewahrt.“

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