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Schwimmen : Delphine haben schwer zu tragen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Nachwuchsschwimmer holen in Berlin 16 Medaillen, elf Podiumsplätze und einen großen Pokal

Die 17 weiblichen und 17 männlichen Sportler des SchwimmClubs Delphin (SCDW) Wittenberge hatten am Ende des 6. Sprint- und Staffeltages des TSV-Berlin-Wittenau einiges zu tragen. Sie erkämpften insgesamt 16 Medaillen in den Einzelwertungen und elf Podiumsplätze in den Staffeln. Dazu kam ein großer Siegerpokal.

Bei 1341 Einzel- und 142 Staffelstarts von 438 Schwimmern aus 21 Vereinen sollte es ein langer Wettkampftag werden. Der hervorragenden Organisation des Gastgebers ist es zu verdanken, dass keine Verzögerungen aufkamen.

Den großen Siegerpokal erhielten für den SCDW Caren Wolf, Lea Altenburg, Jannis Stolz und Anton Haas für ihren Sieg in der 4x50m Schmetterling-Mix Staffel (Jg. 2003-2005). Überhaupt lag der Schwerpunkt aus SCDW-Sicht auf den Staffelwettbewerben. Da Schwimmer meistens doch für sich in den Einzelwettbewerben kämpfen müssen, sind Staffeln eine tolle Erfahrung für jedes Team. Hier fällt es den jungen Sportlern oft leichter über sich hinaus zu wachsen, alle vier Staffelstarter treiben sich gegenseitig nach vorn. Deshalb landeten auch noch weitere acht Delphin-Staffeln auf den Rängen 4 bis 6 in den sehr gut besetzten Staffelfeldern.

Werden die Einzelwettbewerbe mitgezählt, dann kam jeder Wittenberger Athlet auf vier bis sechs Starts an diesem Tag. Erfolgreichster Einzelstarter aus SCDW-Sicht war Felix Reinhardt (1996), der mit sehr schnellen Zeiten gleich fünf mal auf dem Podest stand, dreimal ganz oben. Je zweimal eine Goldmedaille ließen sich Lea Altenburg (2003) und Tamias Schöne (2005) um den Hals hängen. Einmal Gold und einmal Silber ging an Marlon Hamel (2005). Einen Einzelsieg erkämpfte sich Luc Nadolny (2001). Lea Paschen (2004) stieg mit Silber und Bronze vom Treppchen hinunter. Einmal Bronze gab es für Jannis Stolz (2003) und Finn Ole Paarmann (2000).

Trotz der vielen tollen Zeiten und Ergebnisse wurde auch der eine oder andere Schwachpunkt im Team des SCDW deutlich. So mussten die Wittenberger Delphine einige überflüssige Disqualifikationen hinnehmen, die in dieser Form hoffentlich in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Neben den geehrten Sportlern machten viele Wittenberger Schwimmer mit beachtlichen Leistungssprüngen auf sich aufmerksam. Vielleicht gibt es ja die nächsten Bestzeiten schon bei den Landes-Kinder- und Jugendspielen am 14. und 15. Juni in Brandenburg. Die Spiele sind dann auch der (fast) letzte Höhepunkt im Sportjahr 2013/2014.


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