Sparkassen-Schwimm-Cup : Delphine erneut nicht zu schlagen

Lea Fürstenberg (vorn) holte sich den Mehrkampfsieg ihrer Altersklasse.  Fotos: Steffen Schmolke (2)
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Lea Fürstenberg (vorn) holte sich den Mehrkampfsieg ihrer Altersklasse. Fotos: Steffen Schmolke (2)

Wittenberger gewinnen zum neunten Mal den Sparkassen-Schwimm-Cup / Lea Fürstenberg mit Gesamtsieg und Vereinsrekord

svz.de von
10. Mai 2017, 23:09 Uhr

Mit dem SSV Ostring Berlin, der SG Einheit Rathenow, dem TSC Berlin und die Gastgebermannschaft des SchwimmClub Delphin Wittenberge (SCDW) nahmen vier Vereine am 9. Sparkassen Schwimmcup des SCDW. Mehr teilnehmende Teams verhinderten gleichzeitig stattfindende Veranstaltungen in Berlin und Cottbus. Der Sieg in der Prignitzer Badewelt ging zum neunten Mal an die Wittenberger.

Gewertet wird der Mehrkampf, bestehend aus den fünf Teilstrecken 100 m Lagen, 50 m Schmetterling, 50 m Rücken, 50 m Brust und 50 m Freistil. Außerdem wird die beste Mannschaftsleistung mit einem großen Pokal geehrt. Startberechtigt waren die Altersklassen D (10-11 Jahre bis zu den Masters 60 und älter.

Bei den Wittenberger Delphinen zündete Lea Fürstenberg (AK C/Jahrgang 2004) gleich im ersten Wettkampf über 100 m Lagen den Turbo und verfehlte mit 1:17,11 Minuten den SCDW-Vereinsrekord nur um eine hundertstel Sekunde. Besonders spannend machten es auch die drei jungen Herren der AK B (2002/2003) Jannis Schöne, Vincent Luca Heider und Carlo Wolf. Sie schlugen alle innerhalb einer halben Sekunde an. Sieger des Trios wurde Carlo Wolf in guten 1:10,46 min.

Die 50 Meter-Schmetterling, bewältigte Lea Fürstenberg in schnellen 32,87 Sekunden und verdrängte damit Laura Teidge vom Vereinsrekord-Thron über diese Distanz. Eine klasse Leistung der jungen Schwimmerin, die sich auch den Mehrkampfsieg ihrer Altersklasse und über alle Altersklassen bei den Damen sicherte.

Über 50 m Rücken schlug die Stunde von Jannis Schöne. Er holte sich in sehr guten 31,37 sek. den Vereinsrekord von Luc Nadolny zurück. Schnellster Nachwuchsschwimmer über 50 m Brust war Vincent Luca Heider (36,22) und über 50 m Freistil verbuchte Jannis Schöne (26,90) seinen zweiten Einzelerfolg an diesem Tag verbuchen. In der Mehrkampfwertung gab es Gold für Jannis Schöne (3:17,68 Minuten), Silber für Vincent Luca Heider (3:19,38) und Bronze für Carlo Wolf (3:19,83).

Sehr eng beisammen waren in der AK B auch die jungen Damen. Klara Völzer (3:54,43) gewann Gold vor Jill Brauer (3:55,19). Knappe Abstände auch bei den Jungen der AK C. Gesamt-Silber gewann Mathis Gleiniger (3:52,63), Bronze Marlon Hamel (3:55,01) und Tamias Schöne (4:00,19) wurde Vierter.

Einen weiteren Podestplatz erreichte Samira Natsulas (AK D/4:32,55) mit Silber. Bei den Jungen belegte Max Viereck den 4. Platz. Zu Bronze fehlten ihm zwei Zehntelsekunden.

Die drei Mastersschwimmerinnen des SCDW, Laura Teidge, Mareike Gleiniger und Birgit Dierke gewannen ihre jeweilige Altersklasse. Eine Silbermedaille steuerten noch Sarah Michelle Golz (AK A) und die Masters Moritz Wulsten und Steffen Schmolke bei.

Über 4x50 m Lagen MIX siegte die Mannschaft des SCDW-Nachwuchs vor den SCDW-Masters und der SG Einheit Rathenow.


Krumbeck schwimmt nationalen Rekord


Sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung war der Deutsche Altersklassenrekord des Berliner TSC-Schwimmers Heiko Krumbeck (AK50). Er stellte über 100 m Lagen in 1:04,49 Minuten eine neue Bestmarke auf und unterbot den bisherigen Rekord um 16 hundertstel Sekunden. Der SCDW wird nun alle Unterlagen beim Deutschen Schwimmverband einreichen die zur offiziellen Rekord-Anerkennung notwendig sind. Es wäre die erste in der Prignitz geschwommene nationale Bestmarke.

Die hervorragenden Einzelleistungen von Lea Fürstenberg und Heiko Krumbeck bescherten ihnen auch eine Platzierung unter den schnellsten drei Schwimmern aller Wittenberger Sparkassen-Mehrkämpfer insgesamt. Lea Fürstenberg (3:35,91) rangiert auf dem 3. Platz, Heiko Krumbeck (3:05,02) belegt den 2. Rang bei den Männern. Die Spitzenpositionen haben bei den Damen und Herren Sportler des SSV Ostring Berlin inne.
 


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