Tischtennis : Deja-Vu für den ESV

Vor der Partie gegen Roskow erhielten Kevin Beckendorf, Vincent Lau, Alexander Krüger und Jan Sawallisch (v.l.) ihren Pokal samt Gutschein für den zweiten Platz bei der Sportlerumfrage 2019 des „Prignitzer“ in der Kategorie Mannschaft.
Vor der Partie gegen Roskow erhielten Kevin Beckendorf, Vincent Lau, Alexander Krüger und Jan Sawallisch (v.l.) ihren Pokal samt Gutschein für den zweiten Platz bei der Sportlerumfrage 2019 des „Prignitzer“ in der Kategorie Mannschaft.

Wie in der Hinrunde: Wittenberger besiegen in der Tischtennis-Landesliga Stahl Brandenburg, spielen gegen Roskow aber nur 9:9

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03. März 2020, 04:58 Uhr

Es hat schon etwas von einem Déjà-vu gehabt, was sich am Wochenende in der Turnhalle an der Wittenberger Scheunenstraße abspielte. Wie schon im Hinspiel kamen die favorisierten Männer vom ESV Wittenberge beim Punktspiel der Tischtennis-Landesliga am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht SV Roskow nicht über ein 9:9 hinaus. Tags zuvor hatten die Wittenberger noch geglänzt und die bis dato zweitplatzierte SG Stahl Brandenburg wie in der Hinrunde bezwungen.

„Roskow bleibt unser Stolperstein“, konnte ESV-Mannschaftskapitän Alexander Krüger den erneuten Punktverlust gegen die noch sieglosen Roskower kaum erklären. „Es ist schon ernüchternd, wenn man als einzige Mannschaft in der Liga Punkte gegen den Letzten abgibt.“

Krüger selbst hatte, wie auch Vincent Lau aus dem unteren Paarkreuz des ESV, keinen guten Tag erwischt. Beide verloren ihr Doppel gegen Enrico Hübner und Ronny Behnke mit 1:3 und holten auch nur jeweils einen Einzelsieg. Da auch die im Doppel gegen Jannis Flehmer/Tim Hehr mit 3:1 erfolgreichen Jan Sawallisch und Kevin Beckendorf in den Einzeln nicht ohne Niederlage blieben, wurde das Spiel für die Gastgeber nach zwischenzeitlicher 5:2-Führung und späterem 8:9-Rückstand zu einer Zitterpartie. Beckendorf sicherte dem ESV mit dem 3:1 gegen Behnke dann zumindest noch einen Zähler.

Einen Tag zuvor sah die Sache für den ESV noch viel rosiger aus. „Das war eine richtig gute und geschlossene Mannschaftsleistung von uns“, meinte Alex Krüger zum überraschend deutlichen 10:3-Sieg gegen Brandenburg. Zwar verloren Sawallisch/Beckendorf ihr Doppel gegen Norbert Spilke/Steffen Güttke in drei Sätzen, doch diesmal holte das zweite Doppel die Kohlen aus dem Feuer. Krüger/Lau besiegten Christoph Neumann/Mario Lingner mit 3:1.

Angeführt von einem stark aufspielenden Jan Sawallisch (3 Siege) lieferten die drei anderen „Eisenbahner“ den „Stahlwerkern“ auch in den anschließenden Einzeln einen beherzten Kampf und holten je zwei Siege. Krüger selbst hatte sein ganz persönlichen Erfolgserlebnis mit dem Dreisatzerfolg gegen Brandenburgs Nummer eins Norbert Spilke. „Da habe ich eines meiner besten Spiele gemacht.“

Viele gute Auftritte haben die Wittenberger auch schon im vergangenen Jahr hingelegt. Die guten Leistungen honorierten auch die Leser unserer Zeitung bei der Sportlerumfrage 2019 und wählten die Tischtennisherren vom ESV mit 338 Stimmen auf Rang zwei bei den Mannschaften. „Mit Platz zwei haben wir nicht unbedingt gerechnet. Wir waren schon überrascht, wie viele Stimmen wir als kleine Abteilung bekommen haben“, sagte Alexander Krüger.

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