Handball : Das Spiel noch gedreht

Sind nach dem guten Saisonstart des PHC Wittenberge gut drauf: Martin Giske, Marcin Feliks und Stephan Neutmann (v.l.).
Sind nach dem guten Saisonstart des PHC Wittenberge gut drauf: Martin Giske, Marcin Feliks und Stephan Neutmann (v.l.).

Wittenberger Brandenburgliga-Handballer holen 32:28 (11:14)-Auswärtssieg in Bad Liebenwerda

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20. September 2015, 19:49 Uhr

Für die Handballer vom PHC Wittenberge wurde es der erwartet schwere Gang zum HC Bad Liebenwerda. Trotz verschlafener Anfangsphase setzten sich die Elbestädter am Ende verdient mit 32:28 (11:14) durch. Nach einem 25:25 und einem 26:26 in den Vorjahren fuhren die Wittenberger damit erstmals die volle Punktzahl in der Kurstadt ein. Beste Torschützen beim PHC waren David Krabbe mit acht Treffern sowie Irek Kaczmarczyk, der sieben Mal traf.

Dass es kein Spaziergang wird, war der Mannschaft durchaus bewusst . Die Stimmung auf den Rängen, die Leipziger Schiedsrichter und die schnellen und quirligen Spieler der Gastgeber machten es den Prignitzern, die von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, nicht gerade einfach. „Wir haben einfach zu unkonzentriert gespielt, haben sechs, sieben hundertprozentige Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen“, fand Trainer Marcin Feliks.

Schon Ende der ersten Halbzeit stellte der PHC-Coach seine Mannschaft um, nahm die beiden wichtigsten Spieler der Gastgeber in enge Deckung. Die Maßnahme zeigte Wirkung bei den Kurstädtern. Im zweiten Abschnitt übernahmen dann vor allem Benjamin Görtler und Irek Kaczmarczyk Verantwortung und erzielten in der Schlussphase wichtige Tore. „Benny (Görtler- Anm. d. Aut.) hat sein Potenzial zum richtigen Zeitpunkt abgerufen und auch und Irek hat ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Feliks. Dazu hielt Steffen Tonello im PHC-Tor nun ganz wichtige Bälle und auch David Krabbe erwies sich als sicherer Schütze vom Siebenmeterpunkt.

Aus einem 13:17 machten die Wittenberger ein 23:23. „Da haben die Jungs Blut geleckt, kam die Einsicht, dass hier doch mehr als ein Punkt zu holen ist“, gab Marcin Feliks zu Protokoll. In den letzten Minuten zog der PHC, trotz Rot für Tobias Jüchert, dann vorentscheidend auf 28:25 davon.

„Die Jungs haben Moral gezeigt. Für uns war es ein wichtiger Sieg. Wir müssen die Bälle weiter flach halten. Die schweren Aufgaben kommen noch“, versucht der PHC-Trainer die Euphorie vor der nächsten schweren Heimpartie gegen 1. SV Eberswalde ein wenig zu bremsen. 

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