Kegeln : Das Quäntchen Glück fehlt

Norbert Witzel war mit 909 Holz bester Seedorfer Kegker im Spiel bei den Rivalen Hannover.
Norbert Witzel war mit 909 Holz bester Seedorfer Kegker im Spiel bei den Rivalen Hannover.

0:3-Pleiten der Seedorfer Bundesligakegler in Pinneberg und Hannover

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25. November 2014, 10:53 Uhr

Sie spielten mannschaftlich geschlossen, ernteten viel Lob von den Gastgebern und traten die Heimreise trotzdem ohne den erhofften Punkt an: Die Bohlekegler des SV Löcknitzstrand Seedorf 1919 können in der 1. Bundesliga auswärts einfach nicht mehr punkten.

Beim KSV Halstenbek kassierten die Prignitzer eine 5334:5413 (0:3, 29:49)-Niederlage. Einen Tag später zogen die Seedorfer beim derzeitigen Tabellenvierten, KSK Rivalen Hannover, mit 5374:5450 (0:3, 30:48) den Kürzeren. Dadurch rutschten die Männer vom Löcknitzstrand nach dem 8. Spieltag mit nunmehr 8:16 Zählern an das Tabellenende.

„Auch wenn wir wieder mal leer ausgegangen sind. So ein Wochenende macht Mut im Abstiegskampf. Der Teamgeist stimmt nach wie vor“, ist Seedorfs Mannschaftsleiter Frank Wilke trotz der Niederlagen weiter zuversichtlich.

Schon im Spiel gegen den Bronzemedaillengewinner der Vorsaison in Pinneberg waren die Prignitzer am Samstag laut Wilke „nah dran.“ Denn für den SVL sah es nach dem 1. Durchgang gar nicht mal so schlecht aus. Hans Fulczynski, der mit 899 Holz (9 EWP) Mannschaftshöchstholz schob, und Norbert Witzel (884/5) lagen nur 12 Holz hinter den Gastgebern zurück. Im Mittelblock mussten Tino Brinkmann (884/4) und Rainer Pagels (880/2) den KSV um den Tagesbesten Stefan Prentkowski (920) jedoch auf 78 Holz davonziehen lassen.

„Hätte ich im letzten Wurf keine Vier, sondern eine Acht gekegelt, wären es 31 Einzelwertungspunkte geworden. Zum Zusatzpunkt hätte es aber auch nicht mehr gereicht“, gab Frank Wilke, der im Schlussdurchgang mit 895 Holz das zweitbeste Einzelergebnis der Seedorfer schob und dafür sechs kleine Punkte erhielt, unumwunden zu. Eckhard Johnke kam auf 882 Holz (3).

„Beim deutschen Rekordmeister in Hannover haben wir richtig gut gespielt“, meinte Wilke . „In der Halle war es richtig still. Die Leute haben um den Zusatzpunkt für ihr Team gebangt. Uns hat aber wieder einmal das berühmte Quäntchen Glück gefehlt“, so der Mannschaftsleiter Frank Wilke, dessen Team am Ende zwei Einzelwertungspunkte am Gewinn des Zusatzpunktes fehlten.

Bester Seedorfer im Duell mit den Männern aus der niedersächsischen Landeshauptstadt war Norbert Witzel, der für seine 908 Holz im letzten Durchgang 9 Einzelwertungspunkte sammelte. Die anderen kleinen Zähler gingen auf das Konto von Rainer Pagels (906/8), Frank Wilke (904 /7), Hans Fulczynski (897/3), Tino Brinkmann (890/2),und Harry Wilke (869/1).

„Nun freuen wir uns auf die nächsten beiden Spiele, auch wenn es erneut gegen zwei überaus heimstarke Gegner geht“, blickt Frank Wilke auf die Partien bei Aufsteiger KSV Oldenburg/Holstein (6. Dezember) und Meister SG ETV /Phönix Kiel (7. Dezember).



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