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Sport in der Prignitz

17. Dezember 2017 | 11:14 Uhr

Das etwas andere Turnier

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Neues Konzept der Springtage des Reitclubs Gulow ging auf: Reiter, Veranstalter und Zuschauer zufrieden

von
erstellt am 23.Mai.2016 | 23:20 Uhr

„Neue Besen kehren gut!“ So sagt es der Volksmund, meist mit einem leichten Unterton. Manchmal klappt es aber auch wirklich gut, wie beim Reitturnier in Gulow zu spüren war. Erstmals fand es unter der Regie des neuen Vereinsvorsitzenden Christian Lehmann statt. „Wir wollten es dieses Jahr etwas anders machen. Darum war der Samstag für die Profis und Turnier-Springreitern gedacht, der Sonntag galt mehr dem Reiternachwuchs“, sagte Christian Lehmann. Das Konzept ging auf. Guter Sport und zahlreiche Zuschauer am Samstag. Am Sonntag die kleinen und kleinsten Reiter unter sich und wieder zahlreiche Zuschauer, die dem Nachwuchs zujubelten.

„Aber ohne fleißige Helfer geht nichts. Wir sind nicht mal mehr 10 Mitglieder im Reitclub“, bedauert Lehmann und richtet seinen Dank an diejenigen, die auch in diesem Jahr wieder geholfen und sich mit eingebracht haben, wie an die Brüder Manfred und Udo Höpfner aus Groß Buchholz. Seit Jahren gehören die beiden zur Parcoursmannschaft, immer fröhlich, und wenn keiner klatscht, dann klatscht Manfred: „Früher bin ich hier selbst geritten, noch zu DDR-Zeiten. Seit dem es das Turnier gibt, helfe ich gern. Aber mein Rücken ist auch nicht mehr so fit wie früher“, sagt der Mann, der, wie Udo zu 13 Geschwistern zählt, und wirft kurzerhand die Hindernisstange in die Höhe.

Zufrieden waren auch die Nachwuchsreiter. Sie bekamen viel Beifall von den zahlreichen Zuschauern. Stolz wie „Bolle“, trabten sie, sprangen über kleine Hindernisse oder galoppierten durch den Ralley-Kurs, allein, oder auch am Führzügel, wie die erst vierjährige Hermine Banik mit ihrer Mama Britta (RFV Bresch). Besonders zufrieden konnte auch Louisa Dannehl (RFV Uenze) sein. Mit ihrem Junkbrunnen’s Noah De Luxe siegte sie sowohl im Stilspring-Wettbewerb mit der Wertnote von 8,0 als auch im Standard-Spring-Wettbewerb.

Erstmals wurde in Gulow auch eine Hunterklasse ausgeschrieben. Hier konnte Bäckermeister Ulf Schumacher (Berge) auf Sacco Platz eins belegen. Beim L-Springen für diejenigen, die nicht an jedem Wochenende am Turniersport teilnehmen, fiel das Stechen aus. Lediglich Dr. Friedhelm Finschow (RFV Uenze) mit blieb mit Carras im Umlauf fehlerfrei und siegte in dieser Prüfung.  


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