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Leichtathletik : Cup-Sieger sind ermittelt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Prignitzer Laufserie kürte in Bad Wilsnack seine Sieger und Platzierten der elften Auflage

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erstellt am 28.Okt.2017 | 10:29 Uhr

Mit dem Zieleinlauf und der abschließenden Siegerehrung bei der Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack am vergangenen Samstag ist auch der 11. Prignitz-Cup für Laufsportler Geschichte. Über 300 Läuferinnen und Läufer gingen in die Wertungen der sechs Veranstaltungen – Klempowseelauf (Wusterhausen), Rolandlauf (Perleberg), Wittstocker Below-Gedenk- und Heidelauf, Jahngedenklauf (Lanz), Pritzwalker Lauf- und Wandertag und eben der Moormeile – ein. In die Liste der Gesamtsieger trugen sich einige neue, aber auch viele bekannte Namen ein.

So zum Beispiel die lebende Lauflegende Ernst Wehrstedt, Jahrgang 1934, vom Pritzwalker Lauftreff 04. Der meist älteste Teilnehmer bei den Veranstaltungen startete zwar nur bei vier Läufen, siegte aber unangefochten in seiner Altersklasse W80. Oder auch sein Vereinskollege Rupert Böhm, der in der Altersklasse M70 seinen Vorjahreserfolg wiederholte. Gesamtsiegerin wurde erneut auch Gattin Birgit Böhm, die diesmal bei den Frauen der AK55 triumphierte. Dies gelang auch Yvonne Loock in der für sie indieser Saison neuen Alterklasse W40. Sie lief nicht nur bei der Moormeile wieder mal als einzige Frau die 12,4 Kilometer unter einer Stunde, sondern gewann auch die Wertung in der AK . Es war ihr fünfter Gesamtsieg bei dieser Laufserie. Die für den SSV Einheit Perleberg startende Läuferin mag, wie kann es anders sein, „am liebsten den Rolandlauf“, wie sie dem „Prignitzer“ einmal verriet.

Nicht zu vergessen auch der Perleberger Manfred Krakow von der Laufgruppe Henneberg. Der Vater von Ausnahmeläufer Stephan Krakow, der nach Nichterfüllung der Prignitz-Cup-Kriterien nicht in die Wertung gelangte, holte sich nach fünf Lauferfolgen erneut den Gesamtsieg in der Altersklasse M60. Ihren Vorjahreserfolg wiederholten auch Doreen Ohm (LT Nauen-Falkensee/ W45), Kristina Deutschmann (Rathenow/W65), Jörg Becker (Breese/M55), André Domres (Motrich/ M45) und Lothar Peukert (TSG Wittenburg/M75).

Der Modus beim Prignitz-Cup blieb in all den Jahren im Wesentlichen unverändert. Bei allen Läufen konnte man auf einer kürzeren oder einer längeren Distanz punkten. In die Wertung kam, wer an mindestens drei Läufen teilgenommen und in allen Altersklassen bis einschließlich W/M 55 dabei mindestens einen kurzen bzw. einen langen Lauf bewältigt hatte. Von den sechs möglichen Läufen wurden schließlich die jeweils besten vier Platzierungen gewertet.

Der 12. Prignitz-Cup soll aller Voraussicht nach dann am 21. April 2018 am Klempowsee beginnen. 

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