3.Liga/Kreisliga : Cottbus-Abstieg zieht Kreise

In den letzten drei Saisonspielen müssen sich William Richart (oben) und Einheit Perleberg noch mächtig ins Zeug legen, wollen sie den Abstieg aus der Landesliga Nord verhindern.
In den letzten drei Saisonspielen müssen sich William Richart (oben) und Einheit Perleberg noch mächtig ins Zeug legen, wollen sie den Abstieg aus der Landesliga Nord verhindern.

Abstieg der Lausitzer Kicker aus der 3. Liga hat Konsequenzen bis hinunter in die Kreisspielklassen

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24. Mai 2019, 23:18 Uhr

Der Abstieg des FC Energie Cottbus aus der 3. Fußball-Bundesliga sowie der Rückzug von Budissa Bautzen (geht freiwillig in die Sachsenliga) und Neugersdorf (wagt den Neustart in der Oberliga) aus der Regionalliga haben auf Landesebene Auswirkungen bis in die unteren Spielklassen. Für die Oberligen heißt das: Die Tabellen-14. spielen nach Abschluss der Saison mit großer Sicherheit in der Relegation um den Klassenerhalt. Im Norden sind zwei Spieltage vor Schluss gleich drei Teams aus Brandenburg (FC Strausberg, Brandenburger SC Süd, SV Altlüdersdorf) stark gefährdet. Aktuell wären die Relegationskandidaten der VfL Hohenstein (Süd) und Anker Wismar (Nord).

Erwischt es zwei Brandenburger Oberliga-Teams, erhöht sich die Anzahl der Brandenburgliga-Absteiger auf drei. Gefährdet und Kandidaten für die Landesliga Nord sind im Moment der SV Falkensee-Finkenkrug und der Brieselanger SV.

In der Landesliga sind die Sieger der Staffel Nord und Süd aufstiegsberechtigt. Eine dritte Mannschaft (der punktbeste Zweite) käme hinzu, wenn alle Mannschaften aus Brandenburg den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen. Steigt von dort aber eine Mannschaft ab, erhöht sich die Zahl der Landesliga-Absteiger auf vier. Kommen sogar zwei Teams aus der Oberliga zurück in den Landesspielbetrieb, steigen aus beiden Landesliga-Staffeln jeweils zwei Mannschaften sowie der schlechtere Tabellen-14. ab. Nach Stand gestern wäre dies der Angermünder FC (29 Punkte) aus der Staffel Nord. Hier steht der Pritzwalker FHV bereits als erster Absteiger fest. Bangen muss noch Einheit Perleberg (26). Drei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand der Perleberger zum rettenden Ufer (Hansa Wittstock, SV Babelsberg 03 II/je 31) fünf Punkte.

In der Landesklasse steigen in jedem Fall nur die vier Staffelsieger auf. Im Normalfall müssen die Tabellenletzten sowie die drei schlechtesten Vorletzten den Gang in den Kreisspielbetrieb antreten. Schaffen brandenburgische Teams in der Oberliga nicht den Klassenerhalt, erhöht sich die Zahl der Absteiger aus der Landesklasse entsprechend. Im schlimmsten Fall steigt also der schlechteste Drittletzte der vier Staffeln in die Kreisoberliga ab.

Und da hat der SV Rot-Weiß Gülitz aus der Staffel West derzeit die schlechtesten Karten. Auf einem direkten Abstiegsplatz liegt hier der Lindower SV. Bliebe es auch am Saisonende so, müssen sogar drei Vertreter aus der Kreisoberliga Prignitz/Ruppin den bitteren Gang in die beiden Kreisligen antreten.

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