Reiten : Burmeister sammelt Schleifen

Lieferten sich in Putlitz in mehreren Prüfungen packende Duelle: Lukas Burmeister (l.), der hier die Gratulation von Martin Raedel entgegennimmt.
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Lieferten sich in Putlitz in mehreren Prüfungen packende Duelle: Lukas Burmeister (l.), der hier die Gratulation von Martin Raedel entgegennimmt.

Karstädter Nachwuchsreiter gewinnt beim Reitturnier in Putlitz gleich drei Springprüfungen

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17. Juli 2014, 09:45 Uhr

An drei Tagen war der Reit- und Fahrverein Putlitz wieder ein hervorragender Gastgeber für Dressur- und Springreiter sowie Gespannfahrer. Wie immer waren die Plätze auf denen die verschieden Prüfungen abgenommen wurden mit viel Liebe vorbereitet und mit zahlreichen echten Blumen geschmückt worden. Kein Wunder, ist doch der Vereinsvorsitzende Bernd Blumenthal Inhaber der gleichnamigen Gärtnerei.

„Wir haben in diesem Jahr rund 100 Starts mehr als in den anderen Jahren. Die Zuschauerzahlen sind konstant, und das trotz des Wetters“, freute sich Blumenthal, denn es gab am Sonntag einen mächtigen Regenschauer. „Aber warum es für das Hauptspringen nur 17 Nennungen gab, können wir nicht nachvollziehen. Wir haben extra das M-Springen mit Siegerrunde auf Zwei-Sterne-Niveau, also höher, ausgeschrieben. Jetzt kann ich Heinrich Blume verstehen, der an Pfingsten in Blüthen auf ein S-Springen verzichtete“, sagte Blumenthal.

Und von den 17 Startern in dieser Hauptspringprüfung traten vier Reiter mit je zwei Pferden an, fünf erreichten die Siegerrunde. Der Sieg ging an einen Ex-Prignitzer. Ronny Sauer (RFV Neu Benthen), jetzt Mecklenburger, setzte sich mit Cold Morning durch. Bester Prignitzer wurde Thilo Banik (RFV Bresch) mit Clear Round auf Platz drei. Während Thilos Schwester Britta mit Mann und Tochter am Rande des Parcours gespannt zusah. Mit Clear Round waren der Prignitzer Amazone selbst zahlreiche Erfolge gelungen.

Der Schleifensammler in Putlitz war aber einmal mehr in dieser Saison Lukas Burmeister. Der 16-jährige Nachwuchsreiter kommt aus Karstädt, startet für die RSG Pritzwalk, geht in Neustadt/ Dosse zur Schule, trainiert dort auf dem Haupt- und Landgestüt und reitet die Pferde von Opa Hugo Junker aus Sagast. Allein in drei Springprüfungen entschied der Schüler der Spezialklasse Reiten das Duell gegen Martin Riedel (RFV Liebenthal für sich).

Stolz konnte der gastgebende Verein auch auf die Anzahl der Nennungen in den Fahrprüfungen sein. So starteten beim Hindernisfahren der Klasse M sieben Vierspänner. Selbst Georg Plath, ein renommierter Fahrer von der Insel Poel, ließ es sich nicht nehmen, in Putlitz zu starten. Als rasanter „Kutscher“ bekannt, gewann der Mecklenburger das Hindernisfahren der Vierspänner. Bei den Zweispännern starteten in der A-Dressur A 21 und im Hindernisfahren der Klasse A sogar 22 Gespanne, von denen Tarek Wendrock (RV Lindenhof Klein Woltersdorf) die schnellste fehlerfreie Runde zeigte. Hartmut Schulz vom gastgebenden Verein siegte in der Dressur-Fahrpferdeprüfung der Klasse M vor vier starken M-V-Gespannen.

Bei den Dressurprüfungen stand auch in Putlitz der Name „See“ ganz vorn auf der Ergebnisliste. Aber nicht Jeanette sondern Chantal, die Tochter der Prignitzer Serien-Kreismeisterin. Die 13-Jährige siegte in der Dressurprüfung Klasse A auf Forrest Gump und belegte mit Amazing S außerdem Platz zwei. Der Sieg in einer weiteren A-Dressur ging an Carmen Knebel (RFV Putlitz) auf Samba Lady. Die Reiterin aus Zaatzke und Chantal See liefern sich derzeit in der Wertung der Kreismeisterschaft hinter der führenden Jeanette See ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Silberrang.

30 Prüfungen und zwei kombinierte Prüfungen der Klassen E und A standen auf dem Programm, darunter waren auch zahlreiche Prüfungen für die Nachwuchsreiter. Denn die ermittelten auf dem Turnier in Putlitz wie gewohnt bereits ihre Kreismeister.



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