Schach : Buchholz-Zahl entscheidet

Mal wieder in der Heimat: Dr. Florian Scholz (l.) hatte Wittenberge 1983 verlassen. Im Internet erfuhr er vom Eugen-Engel-Gedächtnisturnier und reiste extra aus Baden-Württemberg an. Hier spielt er gegen den Schweriner Sebastian Kesten
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Mal wieder in der Heimat: Dr. Florian Scholz (l.) hatte Wittenberge 1983 verlassen. Im Internet erfuhr er vom Eugen-Engel-Gedächtnisturnier und reiste extra aus Baden-Württemberg an. Hier spielt er gegen den Schweriner Sebastian Kesten

Hannes Leisner aus Greifswald gewinnt 13. Eugen Engel-Gedächtnisturnier im Schnellschach

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06. September 2017, 21:15 Uhr

Mit dem Sieg von Hannes Leisner vom Greifswalder SV endete das 13. Eugen Engel-Gedenkturnier im Schnellschach. Leisner hatte nach neun Runden sieben Punkte auf dem Konto wie auch Olaf Heinzel (Erfurter SK) und Karsten Schulz (SF Schwerin) auf den Plätzen zwei und drei.

Beim diesem Trio musste die Buchholz-Zahl über die Reihenfolge entscheiden. Die Buchholz-Zahl eines Spielers ist die Summe der Punkte seiner Gegner – unabhängig vom Ergebnis der Spiele. Die Kontrahenten von Leisner hatten 52,0 Zähler erspielt, die von Heinzel 51,5 und die von Schulz 51,0.

Insgesamt waren 77 Spieler der Einladung der Organisatoren Carsten Dittrich und Wolfgang Westphal sowie des ESV Wittenberge an die Bretter in das Kultur- und Festspielhaus gefolgt. Darunter auch Dr. Florian Scholz. Der gebürtige Wittenberger hatte die Stadt 1983 verlassen, ging damals zum Studium nach Wismar. „Ich habe im Internet von diesem Turnier gelesen. Dann habe ich die vielen vertrauten Namen gesehen und mich angemeldet“, erzählte Scholz.

Mit großen Erwartungen machte er sich auf die Reise aus dem rund 600 Kilometer entfernten Öhringen nach Wittenberge. „Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Ich habe viele Bekannte von früher wiedergetroffen“, sagte Florian Scholz. Und fügte noch etwas hinzu, was den Namensgeber des Turniers sehr gefreut hätte: „Eugen Engel war mein allererster Trainer im Schach.“ Bei diesem Turnier landete Scholz auf Rang 15. Fünf Siege, ein Remis und drei Niederlagen lautete seine Bilanz nach neun Runden a 15 Minuten.

Bester Prignitzer Akteur wurde am Ende Peter Brack vom Putlitzer SV. Vor ihm platzierten sich noch der frühere Karstädter Christoph Wolf (Rang elf) und Carsten Dittrich (16.). Doch beide treten für die Schachfreunde Schwerin an die Bretter. „Insgesamt haben sich die Prignitzer Spieler wacker geschlagen und es ist ihnen der ein oder andere Achtungserfolg gelungen“, sagte Carsten Dittrich.

Die beiden Pokale für die Sieger beim Nachwuchs blieben beim ESV Wittenberge. Hier setzten sich Marianne Stepanjan (Mädchen) und Steven Marquardt durch.

Der Organisator bedankte sich bei seinen Sponsoren und Helfern. Und schickte noch ein Lob für Christian Blume hinterher. Der leitete als Schiedsrichter das Turnier wieder souverän. „Danke auch für die positive Mitarbeit der Mitarbeiter des Kultur- und Festspielhauses“, erklärte Dittrich zum Abschluss.

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