Reitsport : Bruhns hat mehrere Eisen im Feuer

Noch hat sich Robert Bruhns nicht entschieden, ob er mit Le Cequilo beim morgen beginnenden CSI in Neustadt die große Tour reitet.
Noch hat sich Robert Bruhns nicht entschieden, ob er mit Le Cequilo beim morgen beginnenden CSI in Neustadt die große Tour reitet.

Der Prignitzer Profireiter startet als frisch gebackener Vater beim CSI Neustadt (Dosse)

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08. Januar 2018, 21:01 Uhr

Mit dem CSI Neustadt (Dosse) wird seit dem Jahr 2000 in der Graf von Lindenau-Halle die internationale Saison der Springreiter in Brandenburg eröffnet. Vom 10. bis 14 Januar treffen sich Reitsportler aus 16 Nationen aus ganz Europa und Übersee. Auf internationalem Parkett sind hochkarätiger Springsport, interessante Springprüfungen für die Nachwuchsreiter, aber auch Springen für die Nachwuchspferde und eine Gala-Show des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts garantiert. Zu den Höhepunkten zählen das Championat der Deutschen Kreditbank AG am Samstag und der Große Preis des Landes Brandenburg am Sonntag.

Am Start in der Großen Tour wird auch der Prignitzer Robert Bruhns (Seetz) sein. „Prignitzer“-Mitarbeiterin Christine Pantel sprach mit dem 35-jährigen Profireiter, der den Reit- und Ausbildungsstall Jumping Arena Gadow betreibt, über das bevorstehende Turnier.
Was war im vorigen Jahr das wichtigste Ereignis?
Robert Bruhns: Das ist ganz klar – das war natürlich die Geburt meiner Tochter Skadi am 14. Dezember. Und ich war dabei. Die Geburt war schon ein aufregendes Erlebnis. So etwas erlebt man ja nicht jeden Tag. Ich habe immer mitgepresst. Es ging recht schnell, wir waren nur eine Stunde im Kreißsaal. Jana (die Lebenspartnerin und Mutter der Tochter, Anm. d. Red.) hat lange zu Hause ausgehalten. Dann war die Kleine da, 49 cm groß und 3 340 Gramm. Einfach nur toll.
Sie haben in diesem Jahr auch wieder einen der heiß begehrten Startplätze beim CSI Neustadt (Dosse) Was bedeutet das für Sie?
Ich habe den Startplatz vom Berlin-Brandenburgischen Landesverband erhalten, das hat mich natürlich sehr erfreut. Ich bin ja schon öfter dort gestartet, aber es ist immer wieder toll, vor heimischen Publikum auf internationalem Parkett aufzutreten. Und es gab bereits viele schöne Momente beim CSI für mich, denke ich da nur an den Sieg mit Cairo in einer internationalen Youngster-Prüfung. Die Stute oder Le Cequilo werden die Große Tour gehen. Beide sind gut drauf. Ich entscheide nach dem Eröffnungsspringen, wer in der Mittleren oder in der Große Tour geht. Corbain und mein Hengst Gepsom haben noch etwas Pause und werden geschont. In der Youngster-Tour gehen Covina Ass und Geppathie. Ich habe also mehrere Eisen im Feuer. Am vorigen Wochenende war ich in Prussendorf jedenfalls mit den Pferden sehr zufrieden. Le Cequilo wird auf alle Fälle das Barrierespringen gehen. Zwei Mal habe ich mit ihm schon so ein Springen gewonnen.
Welche Wünsche und Ziele haben Sie für 2017?
Robert Bruhns: Privat wünsche ich mir auf alle Fälle mehr Zeit für die Familie. Das habe ich mir fest vorgenommen. Sportlich gesehen könnte es so weiter gehen, wie im vergangenen Jahr. Wenn ich die Erfolge wiederholen könnte oder noch etwas drauflegen kann, dann wäre es gut. Vermarktungsmäßig sind wir auf dem richtigen Weg. Das letzte Jahr war sehr erfolgreich. Und wenn Pferde wie Chanel, die ich von Frank Gerber im Beritt hatte, nach den Erfolgen verkauft werden, habe ich alles richtig gemacht. Das ist ja unser Ziel, die Vermarktung, darauf werden die Pferde vorbereitet. Am wichtigsten ist, dass wir alle gesund und fit bleiben. siehe Zeitplan

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