Bronze krönt starken Auftritt

Kampfrichter Christoph Speck  und die beiden ESV-Ringerinnen Michelle Brendike und Alicia Speck (v. l.) hatten nach dem Turnier in Frankfurt/Oder gut Lachen.
Kampfrichter Christoph Speck und die beiden ESV-Ringerinnen Michelle Brendike und Alicia Speck (v. l.) hatten nach dem Turnier in Frankfurt/Oder gut Lachen.

Ringerin Alicia Speck in Frankfurt/Oder auf Rang 3

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24. Oktober 2018, 23:56 Uhr

Am 27. Internationalen Brandenburg-Cup im Freien Ringkampf (Frauen und weibliche Jugend) sowie im Griechisch-Römischen Stil (Kadetten) in Frankfurt/Oder nahm mit Michelle Brendike, Alicia Speck (beide weibliche Jugend), Christoph Speck (Kampfrichter) und Trainer Peter Speck auch eine kleine Delegation des Eisenbahnersportvereins (ESV) Wittenberge teil. Die durfte sich über das gute Abschneiden von Alicia Speck (3. Rang) und Michelle Brendike (6.) freuen. Am Start auf den fünf Matten waren 223 Ringerinnen und Ringer aus acht Nationen und zehn Bundesländern.

Alicia Speck (65 kg) wollte nach dreieinhalb Monaten Wettkampfpause ihre gute Trainingsarbeit und -leistung bestätigen. Das gelang ihr sehr gut. Im A-Pool ihrer Gewichtsklasse begann die ESVerin gegen Jessica Nielsen vom Team Jylland aus Dänemark sehr stark und übernahm sofort die Initiative, sammelte durch gute Aktionen Punkt um Punkt. Beim Stand von 10:0 schulterte sie die Dänin. Dieser Sieg war das richtige Auftaktsignal für ihren Wettkampf. Danach löste Alicia Speck die Aufgabe gegen Melissa Kästner-Gonzales vom gastgebenden RSV Hansa 90 souverän mit einem 5:0 Punktsieg.

Gegen Elvira Braun (Team Skane/Schweden) ging es für die Prignitzerin um den Einzug in das große Finale. In diesem Duell gegen die spätere Turniersiegerin musste sie jedoch die Überlegenheit der Schwedin anerkennen und verlor. Aber sie überzeugte erneut mit ihrer kämpferischen Einstellung.

Jetzt wollte sich Alicia Speck im kleinen Finale mit der Bronzemedaille belohnen. Im Kampf mit Sofie Bach (Team Jylland/Dänemark) belauerten sich beide Ringerinnen, keine wollte einen Fehler machen. Einen Angriff von Alicia Speck konterte die Dänin und ging 2:0 in Führung. In der Pause gelang es Trainer und Papa Peter Speck sehr gut, seine Tochter zu motivieren. Die ESVerin setzte die Anweisungen um, drehte mit zwei Zweier-Wertungen den Kampf und entschied ihn mit 4:2 Punkten für sich. Nach diesem verdienten Happy End mit der Bronzemedaille lagen sich Vater und Tochter glücklich in den Armen.

Auch Michelle Brendike (40 kg) – seit Schuljahresbeginn Sportschülerin in Frankfurt/ Oder bot eine starke Turnierleistung. Sie stand am Ende im Kampf um Platz fünf gegen Freja Holmberg vom Svedala BK aus Schweden. Hier fand die ESVerin gegen ihre Kontrahentin keine Mittel und musste eine Schulterniederlage einstecken. Somit beendete Michelle Bredike diesen Wettkampf, bei dem sie Erfahrungen für ihre weitere sportliche Laufbahn sammelte, mit einem guten 6. Platz.



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