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Handball : Brisanz und Abstiegsangst

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

PHC-Handballer können morgen im Heimspiel gegen Ahrensdorf/ Schenkenhorst Klassenerhalt perfekt machen

Das letzte Heimspiel für die Handballer des PHC Wittenberge in der Brandenburgliga 2016/17 könnte für die Prignitzer aufgrund der Tabellensituation kaum wichtiger sein. Das gilt auch für die HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst, morgen um 17 Uhr zu Gast in der OSZ-Halle. Während der PHC derzeit mit 15:25 Punkten (9. Platz) aufwarten kann, sind die Konkurrenten im Abstiegskampf aus Ahrensdorf/Schenkenhorst (13:27/10.) und Oranienburg (13:27/11.) in Lauerstellung.

Die HSG benötigt somit dringend die Punkte aus der Prignitz, wollen sich die Schützlinge von Trainer Steffen Schieke nicht auf ihr Können am letzten Spieltag gegen Oranienburg verlassen. Dass das HSG-Team nicht zu unterschätzen ist, zeigte das Hinspiel. Das verloren die Wittenberger mit 31:36. Insbesondere der schnelle HSG-Angriff schaffte immer wieder Lücken in der Prignitzer Abwehr, was zum verdienten Erfolg führte.

Momentan geht der Trend von Ahrensdorf/Schenkenhorst eher nach unten. Die vergangenen fünf Spiele gingen – wenn auch zum Teil knapp – verloren. Aber die HSG wird mit Sicherheit bis zur letzten Sekunde kämpfen, um den Abstieg in die Verbandsliga zu verhindern.

Die Männer von PHC-Trainer Marcin Feliks hingegen können durch einen Erfolg in dieser Begegnung einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt perfekt machen. Da der Vorsprung auf Ahrensdorf/ Schenkenhorst derzeit zwei Punkte beträgt, kann bei einem PHC-Sieg die HSG nicht mehr an den Prignitzern in der Tabelle vorbeiziehen.

Sollte am abschließenden Spieltag die HSG gegen Oranienburg II das Feld als Sieger verlassen, würden diese aufgrund der besseren Bilanz im direkten Vergleich an den Prignitzern vorbeimarschieren. Gewinnt Oranienburg morgen sein Heimspiel gegen Wildau, würde erst am letzten Spieltag der zweite Absteiger in die Verbandsliga feststehen. Verliert Oranienburg wiederum das Spiel am Wochenende, würde sich der PHC trotz Niederlage gegen die HSG den Klassenerhalt aufgrund des besseren direkten Vergleichs mit Oranienburg sichern.

Besser ist es jedoch, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und nicht auf Ausrutscher anderer Mannschaften zu vertrauen. So müssen sich die Prignitzer in einem Spiel voller Spannung, Brisanz und Abstiegsangst versuchen zu behaupten. Personell sieht es für Trainer Marcin Feliks recht gut aus. Verzichten muss er voraussichtlich auf Matthias Richter, David Krabbe und Christian Walenciak.

Die Mannschaft hofft auf rege Unterstützung der Fans, um nach dem Spiel hoffentlich gemeinsam den Klassenerhalt zu feiern. 

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