Fussball : Blick geht hoch bis in die Oberliga

Der SV Babelsberg 03 II (in blau) würde momentan als besserer von zwei Tabellenvorletzten in der Landesliga verbleiben. Bei vier Punkten Vorsprung auf Babelsberg und acht auf den Südvorletzten Rüdersdorf hat auch Perleberg den Klassenerhalt noch nicht sicher.
Der SV Babelsberg 03 II (in blau) würde momentan als besserer von zwei Tabellenvorletzten in der Landesliga verbleiben. Bei vier Punkten Vorsprung auf Babelsberg und acht auf den Südvorletzten Rüdersdorf hat auch Perleberg den Klassenerhalt noch nicht sicher.

In der Endphase der Fußballsaison sorgt auch die Auf- und Abstiegsregelung für Spannung

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23. April 2015, 10:12 Uhr

In den Fußballspielklassen ist das letzte Viertel der Saison 2014/15 angebrochen. Die Entscheidung über Meisterschaft und Abstieg rückt näher. Deshalb richten sich jetzt mehr und mehr die Blicke der Vereine auf die Tabellen von Ober- bis Kreisliga sowie auf das Regelwerk mit seinen Aussagen zur Auf- und Abstiegsregelung.

Alles hängt grundsätzlich von der Regional- und Oberliga ab. Nach heutigem Stand muss weder aus der 3. Liga noch aus der Regionalliga ein Brandenburger Vertreter des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) absteigen. Derzeit sieht es so aus, dass egal ob der künftige Regionalliga-Meister – im Moment der 1. FC Magdeburg – die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga gewinnt oder verliert, die Plätze 1 und 2 der Oberliga Nord und Süd sicher aufsteigen. Denn die Regionalliga wird in der kommenden Saison auf 18 Teams aufgestockt.

Deshalb hofft auch der FC Strausberg: Ohne 3. Liga-Absteiger müssen auch nur die beiden Oberliga-Tabellenletzten runter, da wäre im Augenblick kein Brandenburger Team dabei. Gibt es keinen Absteiger aus der Oberliga, wirkt sich das laut der offiziellen Auf- und Abstiegsregelung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) am stärksten in den Landesligen aus. Und hier kommt zum ersten Mal die Prignitz ins Spiel.

Im Moment darf sich nicht nur eine dritte Mannschaft Hoffnungen auf den Aufstieg in die Brandenburgliga machen, sondern gleichzeitig steigen auch nur drei Teams aus den beiden Staffeln ab. Stand heute wären das Templin (Nord) und Luckenwalde II (Süd) sowie Rüdersdorf (Süd), dass mit aktuell 15 Punkten schlechter dasteht als der Nord-Vorletzte SV Babelsberg 03 II (19). Darauf sollte sich Einheit Perleberg (23) nicht ausruhen und selber wieder Punkte sammeln.

Eine Liga darunter müsste nach dem derzeitigen Tabellenbild in den vier Landesklassen in der Staffel West der Prignitzer Vertreter Rot-Weiß Gülitz in den sauren Abstiegsapfel beißen. Hier gilt: Im Normalfall (kein Oberliga-Absteiger) erwischt es die Tabellenletzten und die drei punktschlechtesten Tabellen-15. Im Moment liegen auf den Plätzen 15 KSV Gollmitz (Nord/17 Punkte), Rot-Weiß Gülitz (West/18), SV Bestensee (Ost/23) und SV Groß Gaglow (Süd/4). Bestensee wäre gerettet. Zwei Teams pro Staffel steigen bei einem Oberliga-Absteiger ab.

In die Landesklasse West nach oben ginge es derzeit aus der Kreisoberliga Prignitz/ Ruppin für Eintracht Alt Ruppin. Absteigen aus der höchste Spielklasse im Kreis müsste der TSV Uenze 04. Eventuell weitere Absteiger ergeben sich in Abhängigkeit der Anzahl der Landesklasse-Absteiger. Letzteres gilt auch für die Kreisliga und die 1. Kreisklasse.

Aus der Kreisliga in die Kreisoberliga aufsteigen würden momentan die Staffelsieger West (Reckenziner SV) und Ost (Lindower SV Grün-Weiß). Die Lindower sind dabei bei 18 Punkten Vorsprung eigentlich durch. Aus der 1. Kreisklasse West ginge es nach heutigem Strand für Jahn Lanz Lanz, den Berger SV und den Pritzwalker FHV 03 II nach oben in die Kreisliga West. Aus der 2. Kreisklasse West würden Putlitzer SV II, SG Gumtow/Glöwen II und Berger SV II aufsteigen. Wenn die Teams denn alle ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen.  


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