zur Navigation springen

Handball : Blau-Weiß gibt Sieg aus der Hand

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberger Verbandsliga-Handballer verlieren Heimspiel gegen HSC 2000 Frankfurt nach Führung noch mit 35:36 (18:15)

von
erstellt am 29.Sep.2014 | 10:31 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg warten auch nach drei Spieltagen weiter auf ihren ersten Sieg. Gegen den HSC 2000 Frankfurt (Oder) verloren sie vor 120 Zuschauern in der heimischen Rolandhalle nach einer Führung von bis zu sieben Toren am Ende noch mit 35:36 (18:15).

„Die Mannschaft ist ärgerlich, traurig und enttäuscht, dass sie sich selbst nicht mit einem Sieg belohnt hat“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala nach einem nicht alltäglichen Spiel. Denn nach den Eindrücken der ersten 30 Minuten rechneten wohl nur wenige damit, dass die Gastgeber das Parkett als Verlierer verlassen könnten.

Von der Körpergröße den Frankfurtern unterlegen, setzten die Perleberger auf Tempo und schienen die Gäste in der Anfangsphase überrollen zu wollen. Von 3:2 ging es über 9:3 bis zum 11:4. „Da war ich sehr mit dem Deckungsverhalten zufrieden. Wir sind immer früh rausgetreten und haben den Frankfurter Rückraum im Griff gehabt“, erklärte Domagala. Dazu kam im Tor der Blau-Weißen ein Benjamin Ress, der eine sehr gute Leistung bot. Nach einer Schwächephase der Perleberger kamen die Gäste wieder heran (14:12), doch beim Gang in die Kabine herrschte Optimismus bei den Blau-Weißen.

Das änderte sich nach der Pause. Eine jetzt mitunter zu passive Abwehr ermöglichte den Frankfurter Rückraumschützen mehr Freiheiten. Die Gäste glichen zum 19:19 aus. Die Perleberger fingen sich, aber mit mehr als zwei Toren (24:22) konnten sie sich nicht mehr absetzen. Beim Stand von 29:29 ging es in die spannende Schlussphase. Die Führung wechselte ständig.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber mit 35:34 in Front. „Dann haben wir zwei Fehler gemacht. Ein Abwurf von unserem Torwart landete beim Gegner und beim folgenden Angriff der Frankfurter waren wir auf unserer linken Abwehrseite zu offen, der Rechtsaußen konnte einlaufen und das Tor machen“, schilderte Jörg Domagala die Phase, in der sich das Spiel zum 35:36 drehte.

Aber die Blau-Weißen hatten zumindest noch die Chance auf ein Unentschieden. Wenige Sekunden vor dem Ende bekamen sie einen Siebenmeter. Und ausgerechnet jetzt traf Marcel Domagala, der zuvor die anderen sieben Strafwürfe für die Perleberger sehr sicher verwandelt hatte, nicht.

„Kein Vorwurf. Deshalb haben wir das Spiel nicht verloren“, sagte der Trainer, der mit der Angriffsleistung insgesamt zufrieden war. Aber: „Das waren zwei Punkte, die wir hätten gut gebrauchen können.“


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen