zur Navigation springen

schiessen : Bethke rettet mit Gold Gilde-Ehre

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesmeistertitel für Wittenberger Sportschützen bei Senioren B

Mit zwei Teams und vielen Einzelschützen war die Wittenberger Schützengilde bei den Landesmeisterschaften der Sportschützen in den Luftdruckauflagedisziplinen in Frankfurt/Oder am Start. Am Ende feierte das Aufgebot aus der Elbestadt mit der Luftpistole einen Landestitel durch Detlev-Peter Bethke und eine Silbermedaille durch Hendrik Nicolai.

In der Herrenaltersklasse hatten sich eigentlich Hendrik Nicolai, Thomas Gerlieb und Karsten Mertsch mit der Luftpistole eine Mannschaftsmedaille ausgerechnet. Aber es sollte anders kommen. In der Mannschaftswertung landeten die Drei nur auf Platz 6, jedoch mit nur einem einzigen Ring Abstand zum Bronzeteam. Hendrik Nicolai gelang in der Einzelwertung dieser Klasse noch eine Silbermedaille, indem er den Drittplatzierten Matthias Schumann (Rüdersdorf) ringgleich durch die bessere letzte Serien verwies. Eine „Acht“ machte ihm kurz vor Wettkampfende die Hoffnung auf Gold zunichte.

Die Mannschaft der Seniorenklasse A mit Hartmut Behrendt, Ingo Rodowski und Hartmut Guse kam auch über einen fünften Platz nicht hi-naus. Die Ehre rettete dann doch noch am Ende des Wettkampftages Detlev-Peter Bethke. Am Vortag mit dem Luftgewehr noch Fünfter, siegte er mit der Luftpistole bei den B-Senioren souverän und stellte dabei noch einen Landesrekord auf. In der gleichen Klasse war Hans-Peter Reitzig mit seinem Ergebnis und einem 5. Platz zufrieden.

Roswitha Warnau bestritt ihre ersten Landestitelkämpfe überhaupt und war mit Platz 13 und neu gewonnenen Eindrücken in der Damenaltersklasse ganz zufrieden.

Erstmalig wurden in diesem Jahr die Landesmeisterschaften in den Auflagedisziplinen auf Anordnung des Deutschen Schützenbundes mit Kommastellen geschossen. Das bedeutet, eine „Zehn“, die genau in der Mitte liegt, ist jetzt eine „Zehn Komma Neun“ und alle anderen Schusswerte gehen ebenfalls von Komma Null bis Komma Neun. Hintergrund dieser Neuregelung ist einfach, dass zu viele Schützen 300 von möglichen 300 Ringen geschossen haben. Unter Einbeziehung der Komma-Stellen ist jetzt eine bessere Klassifizierung möglich. Für alle neu, aber eindeutig besser, so die allgemeine Meinung. Dadurch ist es jetzt auch nicht annähernd möglich eine Aussage zu treffen, wer sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hat und wer nicht.  

zur Startseite

von
erstellt am 12.Apr.2017 | 22:38 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen