Handball : Besser verkauft als im Hinspiel

Auch fünf Treffer von Markus Walter (M.) konnten die Niederlage des PHC in Oranienburg nicht verhindern.
Auch fünf Treffer von Markus Walter (M.) konnten die Niederlage des PHC in Oranienburg nicht verhindern.

Wittenberger Handballer verlieren 27:38 (13:21) bei Spitzenreiter Oranienburg II

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03. Februar 2019, 22:46 Uhr

Die wahrscheinlich nur von den allergrößten Optimisten erhoffte Überraschung blieb aus. Aber gleichzeitig eben auch das von einigen befürchtete Debakel. Die Handballer des PHC Wittenberge verloren ihr Punktspiel in der Verbandsliga Nord beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Oranienburger HC II am Ende mit 27:38 (13:21). Vom reinen Ergebnis her ist das eine Verbesserung gegenüber der 20:40-Schlappe in eigener Halle.

Steffen Tonello, der den verhinderten PHC-Spielertrainer Martin Hückel vertrat, berichtete, dass die Wittenberger „zu Beginn nur schwer ins Spiel kamen“. Das äußerte sich darin, dass die Abwehr der Prignitzer die gesamte Partie wenig Zugriff auf den Angriff der Gastgeber hatte. In der eigenen Offensive agierte der PHC teilweise zu ungeduldig. „Jeder Fehler wurde bestraft“, teilte Steffen Tonello mit.
- Und so blieben die Gäste lediglich bis zum 4:2 für den OHC II (4.) auf Tuchfühlung. Dann setzten sich die Akteure des Tabellenführers kontinuierlich ab. Auch dank ihrer Routine und der Durchschlagskraft der drei auch zum Drittliga-Kader des OHC gehörenden Spieler. Über 9:3 und 12:8 ging es zum 21:13-Halbzeitstand.

Nach der Pause setzten sich die Gastgeber bis auf 15 Tore (32:17/48.) ab. Und Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach. Doch die Wittenberger stemmten sich dagegen und es gelang ihnen mit einem 10:6 in der verbleibenden Spielzeit Schadensbegrenzung. Auch deshalb, weil es gegen Ende der Partie im Angriff des PHC besser lief.

Insgesamt gesehen hatte sich kein Wittenberger beim OHC II irgendwas ausgerechnet. Die Konzentration gilt jetzt dem Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam II in knapp zwei Wochen.

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