Bei Saisonstart DM-Norm erfüllt

Sarah Zimmermann (l.) mit ihrem Vater Rolf beim 20. Stadionsportfest des ESV Wittenberge im Jahr 2016.
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Sarah Zimmermann (l.) mit ihrem Vater Rolf beim 20. Stadionsportfest des ESV Wittenberge im Jahr 2016.

Beim Sportfest des ESV Wittenberge im Jahr 2006 gelingt Sarah Zimmermann ein sehr guter 100 Meter Hürden-Sprint

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19. April 2020, 21:12 Uhr

Normalerweise laufen jetzt die Vorbereitungen für das Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge und des Kreisverbandes Leichtathletik auf Hochtouren. Nicht im diesem Jahr. Die 24. Auflage der Veranstaltung im Ernst-Thälmann-Stadion wurde aufgrund der derzeitigen Situation bekanntlich abgesagt. Zeit für einen Blick zurück.

Es ist der 29. April 2006. Mit der 10. Auflage feiert das Sportfest sein erstes kleines Jubiläum. „So richtig kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Es war der Anfang der Saison draußen und der erste Wettkampf. Und ich war überwältigt, schon so früh die Norm für die Deutschen Meisterschaften erfüllt zu haben“, sagt Sarah Ziegler. Als Sarah Zimmermann startete sie vor 14 Jahren bei nasskaltem Wetter (Zimmermann: „Auch daran kann ich mich nicht erinnern“.) in der weiblichen Jugend B über die 100 Meter Hürden. Die Uhr blieb bei 15,34 Sekunden stehen. Das bedeutete Stadion- und Kreisrekord sowie die Erfüllung der Norm für die nationalen Titelkämpfe. Bei der DM kam sie im Vorlauf zu dicht an die Hürde und streifte diese. Die Athletin kam aus dem Tritt, auch an den letzten beiden Hürden Probleme und verpasste den Zwischenlauf.

Beim ESV-Sportfest 2007 trumpfte Sarah Zimmermann erneut auf. Die Athletin der LG Prignitz stellte drei Stadionrekorde (gleichzeitig zwei Kreisrekorde) auf und erfüllte mit ihrer Zeit über die 100 Meter Hürden erneut die DM-Norm. Doch in Ulm bedeutete wieder der Vorlauf die Endstation.

Zwei Jahre später beendete die von ihrem Vater Rolf trainierte Sarah ihre Laufbahn. „Es war eine Verletzung und außerdem wollte ich für das bevorstehende Abitur lernen“, erzählt sie. Den Kontakt zur Leichtathletik verlor die heut in der Buchhaltung der PS Kieswerke in Groß Buchholz arbeitende ehemalige Sprinterin nicht.

„Immer wenn ich Zeit hatte, habe ich mich bei Leichtathletik-Veranstaltungen blicken lassen. Mein Vater war als Trainer ja auch immer da. Und es hat mich schon interessiert, was der Nachwuchs so macht. Und der Kontakt zu den Sportlern von damals? „Wenn man sich mal privat trifft, dann erzählen wir schon von früher. So zum Beispiel mit Nadja Bahl“, antwortet Sarah Ziegler, die im vergangenen Jahr ihren Nico heiratete.

Den Werdegang einer Sportlerin verfolgt Sarah sehr aufmerksam. Den von Cindy Roleder. Die Vize-Weltmeisterin über die 100 Meter Hürden von Peking 2015 und die Prignitzerin sind ein Jahrgang. „In der Jugend sind wir bei mehreren Wettkämpfen gegeneinander gelaufen“, berichtet Sarah Ziegler zum Abschluss.

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