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Ringen : Bechmann überrascht die Trainer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Platz zwei für ESV-Nachwuchsringerin beim Pfingstcup des VfL Tegel

von
erstellt am 18.Mai.2016 | 22:54 Uhr

Für die Delegation der Ringer des ESV Wittenberge unter Leitung der Trainer Peter Speck und Ingo Riek sowie Kampfrichter Tino Gerloff war Berlin eine Reise wert. Beim 31. Internationalen Pfingstcup des VfL Tegel mit 133 Sportlern aus 29 Vereinen erreichten die sechs ESV-Kämpferinnen sowie Fabrice Krüger vier Medaillen und weitere gute Platzierungen.

Die positive Überraschung aus Wittenberger Sicht bereitete Franziska Bechmann ihren Trainern. Schon in ihrem ersten Kampf besiegte sie unerwartet ihre Gegnerin Lisa Eder (Luftfahrt Berlin) auf Schulter. Im Halbfinale musste die ESVerin zunächst die Überlegenheit von Ashley Hohenstein (Luftfahrt Berlin) anerkennen. Die Berlinerin lag zur Pause bereits 5:1 in Führung. Doch Trainer Peter Speck gelang es, Franziska Bechmann noch einmal zu motivieren. Sie verkürzte den Rückstand. Und nachdem es im Standkampf weiterging, änderte die Wittenbergerin ihre Kampfesweise. Mit einem Kopfhüftwurf gelang es ihr, Hohenstein in die Brücke zu werfen, fest zu halten und dann auf die Schultern zu zwingen. Im Finale kassierte Franziska Bechmann zwar eine Schulterniederlage gegen Marie Räuber (TuS Hellersdorf), freute sich aber über die Silbermedaille.

Celina Henke (bis 65 kg) verlor gegen die Vierte der Deutschen Jugendmeisterschaften, Anne-Kathrin Roick (RC Cottbus), und die polnische Nationalringerin Angelika Pielesiak (KS 20 Lodz). Im Kampf um die Bronzemedaille gelang ihrer Kontrahentin Michele Lebe (TuS Hellersdorf)die erste Wertung. Danach war aber Celina Henke hellwach und warf Lebe mit einem Kopfhüftschwung in die Brücke, aus der es kein Entrinnen gab. Mit diesem Schultersieg sicherte sich die ESVerin Bronze und sank glücklich in die Arme von Trainer und Papa Ingo Riek.

Eine weitere Medaille aus Bronze gewann Lilli Back bei den weiblichen Minis bis 28 kg. Michelle Brendike und Vivian Ohmsen belegten jeweils Rang vier und Alyssa Schwabe erkämpfte einen fünften Platz.

Fabrice Krüger (D-Jugend bis 31 kg) startete mit Siegen in die Vorrunde und und traf dann im Pool-Finale um den Einzug in das große Finale auf Finn Kühn (Luftfahrt Berlin), den er vor kurzem in Stendal im Finale knapp nach Punkten besiegt hatte. Der Wittenberger bestimmte den Kampf von Beginn an, wusste auf jede Aktion seines Gegners eine Antwort, erkämpfte Punkt um Punkt und zog mit einem verdienten 12:4-Sieg in das große Finale ein.

Dort holte sich Muhammad Umarov (Weddinger RV) die ersten Punkte, aber Fabrice Krüger konterte und führte zur Pause 6:4. In der zweiten Runde wehrte der ESVer alle Angriffe seines Kontrahenten erfolgreich ab und holte sich mit dem 15:9-Erfolg die Goldmedaille.

In der Mannschaftswertung belegten die ESV-Ringer einen respektablen 9. Platz unter 29 Vereinen. Dieser Pfingstcup war auch eine gute Vorbereitung auf das Heimturnier am 28. Mai mit dem 16. Sparkassenpokal in Wittenberge.

 


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