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Ringen : Auf der Matte erneut zu stark

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Sieg für ESV-Nachwuchsringer Fabrice Krüger beim Ostseepokal der Hansestadt Rostock

von
erstellt am 22.Okt.2015 | 00:44 Uhr

Mit einem Aufgebot von 13 Nachwuchsringern reiste der ESV Wittenberge zum Ostseepokal der Hansestadt Rostock – gleichzeitig das 7. Reinhold „Otto“ Steingräber-Gedenkturnier – nach Warnemünde. Die jungen Prignitzer zeigten in dieser Veranstaltung für C, D- und E-Jugend sowie Schülerinnen mit 227 Kämpfern aus 24 Vereinen gute Leistungen. Allen voran Fabrice Krüger, der mit dem Sieg in der D-Jugend bis 29 kg seine tolle Erfolgsbilanz weiter ausbaute.

Nachdem Fabrice Krüger zunächst Francis Jean Baer (TUS Hellersdorf Berlin) und Moritz Wiese (Demminer RV) mit Schultersiegen vorzeitig bezwang, traf er im Halbfinale auf den Polen Rafal Kowalczyk (LKS Spartakus Pyrzyce). Der ESVer übernahm sofort die Initiative, machte Punkt um Punkt. Aber erst als er seinen Vorsprung auf 14:3 ausgebaut hatte, gelang es ihm, Kowalczyk zu schultern.

Auf das Finale musste der Wittenberger warten. Es fand 157 Kämpfe später, als viertletztes Duell der Veranstaltung statt. Doch die lange Pause überstand Fabrice Krüger gut und übernahm im Kampf um Gold gegen Konstantin Valassis (SV Luftfahrt Berlin) nach erstem gegenseitigen Abtasten die Initiative. Der ESVer brachte seinen Gegner mit einem doppelten Beinangriff in die Brücke. Aber Valassis befreite sich. Nach der Pause holte der Berliner zwei Punkte und glich aus. Aber Fabrice Krüger gelang mit einem Runterreißer in die beherrschende Bodenposition eine weitere Zweier-Wertung. Diesen Vorsprung verteidigte er bis zum Schluss und gewann Gold beim Ostseepokal.

Eine weitere Medaille für die ESV-Farben erkämpfte Alina Döring bei den Schülerinnen bis 32 kg mit Bronze. Hier starteten sechs junge Ringerinnen, die alle gegeneinander antreten mussten. Nach einer Auftaktniederlage gegen Laura Köhler (RSV Hansa 90 Frankfurt /Oder) gewann Alina Döring gegenTamina Ludwig (RV Lübtheen). Ihre nächste Gegnerin Leonie Kamenz (RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder) brachte die ESVerin zweimal mit einem Kopfhüftschwung in die gefährliche Lage, konnte sie aber ihre nicht auf die Schulter zwingen und verlor mit 8:10 Punkten. Danach gewann sie gegen ihre Vereinskameradin Jonina Michalke.

Im letzten Kampf gegen Anh Nguyen (SV Preußen Berlin) ging es für die Wittenbergerin um Bronze. Alina Döring begann sehr konzentriert und lag schnell in Front. Mit einem gut gezogenen Kopfhüftschwung brachte sie ihre Gegnerin in die Brücke, aus der es kein Entkommen gab. Schultersieg und Bronze für die ESV-Ringerin.

Jonina Michalke holte gegen Tamina Ludwig (RV Lübtheen) ihren ersten Sieg und belegte den 5. Platz.

Michelle Brendike (bis 28 kg) bestritt ihren ersten großen Wettkampf bravourös. Sie stand fast zwölf Minuten für ihre Kämpfe auf der Matte und machte viele technische Punkte, aber es fehlte ihr noch die nötige Wettkampferfahrung. Diese verhinderte auch ihren ersten Sieg. Aber Platz 6 war ein guter Einstand, mit dem sie ihre Trainer Heiko Kupas und Ingo Riek beeindruckte.

Ebenfalls einen positiven Eindruck hinterließen Miely Henke (22 kg) und Isabelle Marschner (60 kg), die jeweils einen Kampf gewannen, sich gut präsentierten und die Plätze vier und fünf erkämpften. Devin Döring (E-Jugend bis 23 kg) besiegte Ben Nitzschner (PSV Rostock), verlor aber das Duell um Platz fünf gegen Denis Ursow (PSV Neubrandenburg). Franziska Bechmann, Dino Henke, Maurice Krüger, Tommy Henke, Felix Röhr und Lucas Saloga belegten Plätze im Mittelfeld.

 

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